Ratatouille

9. September 2007 | Filme und Serien | 3 Kommentare

Endlich ist er in Deutschland angekommen: Pixars neuester Animationsstreich „Ratatouille“ (ich hasse es, dieses Wort zu schreiben). Offiziell startet er zwar erst am 03.10.2007, doch als treuer Besucher der Sneak kam ich bereits einen Monat frĂŒher in den Genuss des neuesten Pixar-Films.

Worum geht’s

Der junge Remy vereint alle Eigenschaften eines guten Kochs in sich. Er besitzt eine feine Nase, hat ein GespĂŒr fĂŒr guten Geschmack, verfĂŒgt ĂŒber Improvisationstalent und liebt es, seinen GĂ€sten exklusive Gerichte zuzubereiten. Da gibt es nur ein kleines Problem: Remy ist eine Ratte. Als er im Restaurant seines verstorbenen Idols Gusteau eine Suppe verfeinert, wird er entdeckt und soll vom KĂŒchenjungen Linguini „entsorgt“ werden. Dieser erkennt jedoch das Talent der Ratte und lĂ€sst ihn am Leben. Schon bald stehen Linguini und Remy, versteckt unter Linguinis KĂŒchenhaube, gemeinsam in der KĂŒche, argwöhnisch beobachtet vom KĂŒchenchef Skinner…

Meine Meinung

Respekt! 12 Jahre lang schafft Pixar es nun bereits, den hohen AnsprĂŒchen gerecht zu werden und ĂŒberdurchschnittliche Animationsfilme auf die Leinwand zu zaubern. Auch „Ratatouille“ reiht sich nahtlos in diese Riege ein. Um genau zu sein nimmt er gemeinsam mit „Die Unglaublichen“ sogar den ersten Platz ein.

Die Geschichte von Remy, der trotz aller widrigen UmstÀnde seiner Bestimmung folgt und an sich glaubt, wird warmherzig erzÀhlt, ohne in den Kitsch abzudriften. Die Moral, die der Film dabei aufzeigt, ist offensichtlich. Jedoch wird sie niemals mit erhobenem Zeigefinger vermittelt, sondern bleibt jederzeit der Geschichte und den Charakteren untergeordnet.

Auch zu schmunzeln und zu lachen gibt es mehr als genug. Seien es die liebenswerten Charaktere wie z.B. Remys jeglichen MĂŒll fressenden Bruder, die weniger liebenswerten Charaktere wie z.B. der misstrauische KĂŒchenchef Skinner oder die zahlreichen originellen EinfĂ€lle wie z.B. Remys Art, Linguini in der KĂŒche unter die Arme zu greifen, es gibt jederzeit einen Grund zu schmunzeln oder lachen.

Schlussendlich weiß auch die technische Seite vollends zu begeistern. Dass die Animationen, man achte besonders auf das Wasser und das Fell der Ratten, nahezu perfekt sind, ist man von Pixar inzwischen ja bereits gewohnt. Bei „Ratatouille“ gesellt sich zur tollen Optik jedoch auch noch eine grandiose Klangkulisse hinzu. Wenn Remy vor menschlichen JĂ€gern flieht, beben die Kinositze, als wĂŒrde man sich in einem Actionfilm befinden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich bereits darauf freue, den Film im „Heimkino“, in dem Surround-KlĂ€nge meist besser zur Geltung kommen, genießen zu dĂŒrfen.

Mein Fazit

„Ratatouille“ ist ein perfekter Animationsspaß fĂŒr Jung und Alt, ein Film fĂŒr die ganze Familie. Warmherzig und lustig ĂŒbertrĂ€gt er seine Botschaft an uns, ohne sie uns aufzuzwĂ€ngen: Hab Vertrauen. In dich. In deine Familie. In deine Freunde.

Wertung: 10/10

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CeReality

3 Kommentare

  1. Ungerechtfertigterweise hat hier noch niemand einen Kommentar geschrieben, in dem zum Beispiel sowas stehen könnte wie: Ja, genau, meine ich auch, guter Film, gut gemacht, alles gut, unbedingt sehen, nette Geschichte, nette Animation, kurzweilig und friedfertig, dankeschön.

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  2. Dann werde ich jetzt mal schreiben, dass ich auch Lust habe, ihn mir anzusehen. 😀

    Wahrscheinlich bin ich aber mal wieder viel zu spÀt und er lÀuft gar nicht mehr in den Kinos. *örgs*

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  3. @ Basti: Ja, genau, kann dir nur zustimmen! 😉

    @ Enni: Der Film lĂ€uft noch. Meine Review ist nur so „alt“, weil der Film vier Wochen vor dem eigentlichen Starttermin in einer Sneak lief. Du hast also durchaus noch die Chance, ihn dir anzuschauen.

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