Geschaut: „Protector“ (2025)

8. September 2026 | Filme und Serien | 0 Kommentare

An ihrem Geburtstag wird die 16-jährige Chloe (Isabel Myers) von skrupellosen Menschenhändlern entführt. Allerdings haben die Menschenhändler ihre Rechnung ohne Chloes Mutter Nikki (Milla Jovovich) gemacht. Die ehemalige Elite-Soldatin setzt all ihre Fähigkeiten ein, um ihre Tochter zurückzubekommen – und tötet gnadenlos jeden, der sich ihr in den Weg stellt …

Puh. Was ich damit sagen will: Puh, also nee. Grundsätzlich bin ich für Selbstjustiz-Reißer wirklich leicht zu begeistern, aber „Protector“ ist ’ne ganz schwierige Nummer. Mal ganz abgesehen davon, dass der Film viel, und ich meine VIEL zu dunkel ist und optisch generell einen alles andere als schönen DTV-Charme versprüht, hat er mich auch inhaltlich nur wenig bis gar nicht fesseln können. Im Grunde ist „Protector“ eine schon fast dreiste Mischung aus „Rambo“ und „96 Hours“, wobei es ihm leider nicht gelingt, aus den verschiedenen Teilen ein spannendes oder zumindest interessantes Ganzes zu formen. Und dann besitzt der Film auch noch die Frechheit, am Ende einen Twist aus dem Hut zu zaubern, der so hanebüchen ist, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Immerhin ist die Action ganz passabel und mit angemessener Härte inszeniert – so man in der Dunkelheit denn etwas davon sieht. Und Milla Jovovich ist auch mit ihren inzwischen 50 Jahren immer noch badass as fuck und eine durchaus glaubhafte Kampfmaschine. Eine komplette Zeitverschwendung ist „Protector“ also nicht. Mehr als unterer Durchschnitt aber auch nicht. Schade.

Meine Wertung: 4/10

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