Okay Disney+, das war’s mit uns

Bereits im Dezember entfernte Disney klammheimlich Dolby Vision aus seinem Premium-Abo. Wer (wie ich) dachte, Dolby Vision wĂŒrde bestimmt schon bald zurĂŒckkehren, wurde nun eines Besseren belehrt: Inzwischen wurde sogar HDR10 gestrichen. SelbstverstĂ€ndlich erneut, ohne zahlende Abonnenten (wie mich) aktiv zu informieren, geschweige denn eine Erstattung fĂŒr den geringeren Leistungsumfang anzubieten.

Was ich stattdessen bekommen habe: Eine E-Mail, dass der Jahrespreis fĂŒr das Premium-Abo von 139,90 Euro auf 159,90 Euro erhöht wird. Nachdem er erst letztes Jahr von 89,90 Euro auf 139,90 Euro erhöht worden war. Respekt. Die Eier, den Preis stetig zu erhöhen, gleichzeitig aber die QualitĂ€t deutlich runterzuschrauben, muss man erst mal haben.

FĂŒr mich war’s das nun mit Disney+. Was wirklich schade ist, da ich die Inhalte durchaus mag. Aber selbst bei mir ist irgendwann eine Grenze ĂŒberschritten. Und das ist hier der Fall.

Update 27.02. HDR10 ist wieder verfĂŒgbar. Wenn jetzt auch noch Dolby Vision zurĂŒckkehrt, ĂŒberlege ich mir das mit der KĂŒndigung noch mal …

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Noch sieben Stunden bis zur Preview von „Scream 7“. Ich erlebe gerade extreme Stimmungsschwankungen. Von nerdiger Vorfreude bis hin zur puren Angst, dass sie es dieses Mal versaut haben könnten, ist alles dabei. Furchtbar.

Update 23:11 Uhr Meine Angst war leider begrĂŒndet: „Scream 7“ ist eine mittlere Katastrophe und der mit Abstand schlechteste Film der Reihe. Mal schauen, ob ich mich morgen Abend zu einer Review aufraffen kann …

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Fast hĂ€tte ich mir eben eine GemĂŒsepfanne gemacht. Zum GlĂŒck habe ich gerade noch rechtzeitig gesehen, dass ich auch noch eine Nuss-Sahne-Torte im Gefrierschrank habe. Puh, das war knapp.

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Man mag von der Stephen-King-Verfilmung „Schlafwandler“ halten, was man will, aber musikalisch ist der Film einfach ’ne 10 von 10. Ich hab gerade ungelogen 30 Minuten lang das Blu-ray-MenĂŒ laufen lassen, nur um den Song von Enya in Endlosschleife zu hören.

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In eigener Sache: Detailverbesserungen im Blog

Am Wochenende habe ich mal wieder ein bisschen an meinem Blog geschraubt. Zum Beispiel habe ich in der Sidebar die Buttons fĂŒr den Newsletter und das Fediverse optisch angeglichen und auf Einzelbeitragsebene einen Teilen-/GefĂ€llt-mir-Bereich hinzugefĂŒgt.

Was aber viel wichtiger ist: Ich habe mit verschiedenen SchriftgrĂ¶ĂŸen und -farben herumgespielt. Und nachdem ich eine Nacht drĂŒber geschlafen habe, mich nun festgelegt. Es sind nur Nuancen, aber die Schrift ist nun etwas grĂ¶ĂŸer und dunkler, was die Lesbarkeit spĂŒrbar verbessern sollte. Insbesondere auf hochauflösenden und kleinen Displays.

Ich hoffe, dass ich beim Anpassen nichts ĂŒbersehen habe. Falls euch irgendwelche Fehler auffallen (zu große/kleine Schrift, nicht eingefĂ€rbte Links, …), gebt mir gerne ’ne kurze Info.

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Ich hab heute Nacht getrĂ€umt, dass ich …

… eine Katze bei Amazon bestellt habe. Eine echte, lebendige Katze. FĂŒr 300 Euro. Wenige Stunden nach der Bestellung habe ich diese dann aber wieder storniert. Weil ich nicht wusste, was fĂŒr eine Katze ich ĂŒberhaupt bekomme. Weil 300 Euro fĂŒr eine unbekannte Katze dann doch ziemlich viel Geld gewesen wĂ€re. Und weil ich es irgendwie auch unangebracht fand, eine lebendige Katze bei Amazon zu bestellen.

Keine Ahnung, was mir mein Unterbewusstsein damit sagen wollte. Auf jeden Fall habe ich jetzt Lust, mal wieder den Film „Schlafwandler“ zu schauen.

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Kurz kommentiert: „Dreamcatcher“ (2003)

Ich weiß noch genau, wie unfassbar enttĂ€uscht ich damals nach dem Kinobesuch von „Dreamcatcher“ war. Ich fand die Stephen-King-Verfilmung so schlecht und unfreiwillig komisch, dass ich nie das BedĂŒrfnis hatte, sie in mein Filmregal zu stellen. Und das soll schon was heißen.

Da es „Dreamcatcher“ bei Apple aktuell fĂŒr 3,99 Euro gibt, habe ich ihm heute doch noch mal ’ne Chance gegeben – und was soll ich sagen: Der Film ist immer noch schlecht. Nicht ganz so schlecht, wie ich ihn in Erinnerung hatte, aber schlecht. Wobei das erste Drittel sogar ganz gelungen und ĂŒberraschend atmosphĂ€risch ist. Sobald die ersten Außerirdischen und das MilitĂ€r auftauchen, geht’s dann aber rapide bergab. Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso weniger Sinn ergibt sie. Und das Finale ist einfach nur noch hanebĂŒchener Blödsinn. Da können selbst die guten Darsteller nichts retten. Wirklich schade um das Potential.

Meine Wertung: 4/10 (mit Tendenz zur 3/10)

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Geschaut: „Eternity“ (2025)

14. Februar. Samstagabend. Valentinstag. Ich weiß, was ihr letzten Sommer getan habt was ihr jetzt gerade denkt: „Wieso erscheint hier eine Review, obwohl die Frauen aufgrund seines Charmes, seines Humors, seiner Intelligenz, seiner GroßzĂŒgigkeit, seines guten Aussehens und nicht zuletzt seiner Bescheidenheit bei Sven doch eigentlich Schlange stehen sollten und er gerade ein Date haben mĂŒsste?“. Nun, eine berechtigte Frage. Ich kann mir das nur so erklĂ€ren, dass meine zweifellos beeindruckende PrĂ€senz zu einschĂŒchternd wirkt, sodass die Frauen sich schlicht nicht trauen, mich nach einem Date zu fragen. Wie dem auch sei. Um am Valentinstag trotzdem mit etwas Liebe in Kontakt zu kommen, habe ich heute die ĂŒbernatĂŒrliche Romantikkomödie „Eternity“ geschaut. Eine gute Entscheidung.

Worum geht’s

Joan (Elizabeth Olsen) und Larry (Miles Teller) sind seit 65 Jahren ein Paar. Als Larry an einer Brezel erstickt, wacht er als Mittdreißiger in einer Zwischenwelt wieder auf, die an ein schrĂ€ges Tourismus-Center erinnert. Von seiner Jenseits-Koordinatorin Anna (Da’Vine Joy Randolph) wird er darĂŒber aufgeklĂ€rt, dass man sich nach seinem Tod fĂŒr eine Ewigkeit entscheiden muss, die spĂ€ter allerdings nicht mehr gewechselt werden darf. Nur wenige Tage spĂ€ter stirbt auch Joan, sodass die TĂŒr fĂŒr eine gemeinsame Ewigkeit offen steht. Doch dann taucht plötzlich Joans erster Ehemann Luke (Callum Turner) auf, der kurz nach ihrer Hochzeit im Krieg gefallen war und seit nunmehr 67 Jahren auf die Ankunft seiner großen Liebe wartet. Nun muss Joan sich entscheiden: Möchte sie die Ewigkeit mit Larry verbringen, mit dem sie bereits ihr ganzes Leben verbracht hat, oder mit Luke, mit dem sie nie die Chance auf ein richtiges Leben hatte …

Meine Meinung

Ich sag’s, wie es ist: Ich liebe „Eternity“. Und das nicht nur, weil heute Valentinstag ist. Ja im Grunde ist der Film eine klassische Dreiecks-Liebeskomödie. Aber das Spiel mit der Ewigkeit und den verschiedenen Welten sorgt nicht nur fĂŒr eine ungewöhnliche Tiefe, sondern auch fĂŒr verdammt witzige und absurde Situationen. So gibt es zum Beispiel eine Ewigkeit fĂŒr Verstorbene, die keine Lust mehr auf andere Menschen haben und einfach nur noch ihre Ruhe wollen – klar, dass ausgerechnet diese Ewigkeit ausgebucht ist. Der Humor trieft stellenweise vor Sarkasmus, was meinen Geschmack wenig ĂŒberraschend voll getroffen hat. Wie die jeweiligen Angestellten versuchen, Neuankömmlinge von ihrer Ewigkeit zu ĂŒberzeugen (oder verzweifeln, weil sich niemand fĂŒr ihre Ewigkeit interessiert), ist einfach herrlich skurril – so wie die gesamte Grundidee.

Doch „Eternity“ ist nicht nur witzig, er trifft auch ins Herz. Mit Joan, die sich zwischen ihrer ersten und ihrer zweiten Liebe entscheiden muss, möchte vermutlich niemand tauschen. Erst recht nicht, wenn dies wortwörtlich eine Entscheidung fĂŒr die Ewigkeit ist. Dass beide MĂ€nner tatsĂ€chlich gute Kerle mit zwar unterschiedlichen, aber jeweils durchaus liebenswĂŒrdigen Eigenschaften sind, macht es umso komplizierter. Die Chemie zwischen Elizabeth Olsen, Miles Teller und Callum Turner ist fantastisch, wobei alle drei sowohl witzige als auch nachdenkliche Szenen zu meistern haben. Einige dieser Momente sind ĂŒberraschend tiefgrĂŒndig und werfen durchaus existenzielle Fragen auf – und zum Ende hin wird’s sogar ein wenig dĂŒster und spannend. Aber keine Sorge: „Eternity“ ist dennoch voll und ganz ein Feel-Good-Film.

So, und damit auch genug geschwafelt. Dass mir „Eternity“ verdammt gut gefallen hat, dĂŒrfte jetzt klar sein. Und sollte es nach dem Tod tatsĂ€chlich wie im Film zugehen, weiß ich schon jetzt, fĂŒr welche Ewigkeit ich mich auf die Warteliste setzen lasse …

Meine Wertung: 9/10

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Drei Pakete.
Eine Zieladresse.
Ein Zustelldatum.
Drei verschiedene Packstationen.

Schön zu wissen, dass DHL es auch 2026 immer noch drauf hat.

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Sven Kietzke
Sven Kietzke
@svenkietzke@www.svenkietzke.de

Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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