Generation V – Staffel 1 (2023)

von | 2. Juli 2024 | Serientagebuch | 1 Kommentar

Oft ist Timing alles im Leben. Hier ein aktuelles Beispiel:

Gestern habe ich als Vorbereitung auf die vierte Staffel von „The Boys“ endlich die erste Staffel des Spin-offs „Generation V“ nachgeholt. Mein ursprünglicher Plan sah vor, direkt nach dem Schauen ein paar Sätze darüber zu schreiben. Als ich um 18 Uhr mit der Staffel durch war, war ich allerdings so im Universum drin, dass ich auch direkt die fünf bislang veröffentlichten Folgen der aktuellen „The Boys“-Staffel gucken „musste“. Schwupps war es 22 Uhr – und ich zu müde, um noch etwas zu Papier bzw. auf den Bildschirm zu bringen.

Heute bin ich dann in „Diablo IV“ versumpft. Und würde vermutlich immer noch spielen, wären nicht die Xbox-Server vor rund einer Stunde ausgefallen. Wenn das mal kein Zeichen war. Da ich eh nicht mehr spielen konnte, öffnete ich mein Notebook, warf einen Blick in meinen RSS-Reader – und musste laut lachen, denn der gute Bullion hat das getan, was ich mir eigentlich für gestern vorgenommen hatte: eine Review zur ersten Staffel von „Generation V“ geschrieben. Und das Beste daran: Sein Eindruck entspricht fast exakt meiner Meinung. Ich kann mir meinen Text also sparen und faul auf ihn verweisen. Wie oben geschrieben: Timing ist alles.

Für euch kurz zusammengefasst: Die Figuren sind erfreulich menschlich und sympathisch, die Story ist überraschend spannend, und generell ist die Serie deutlich besser (und brutaler), als ich erwartet hatte. Sie ist sogar so gut, dass sie mir besser gefallen hat als die aktuelle Staffel der Hauptserie (die sich zumindest in den bislang veröffentlichten Folgen doch ziemlich zieht). Für mehr hüpft einfach rüber zu moviescape.blog.

Nur einen Punkt sehe ich kritischer als Bullion: Man merkt der Serie recht stark an, dass Amazon mal wieder krampfhaft dem aktuellen Zeitgeist entsprechen möchte. Das klappt bei manchen Themen erstaunlich gut, wirkt bei anderen aber einfach nur aufgesetzt. Speziell die Fähigkeiten der nichtbinären Figur wirken auf mich, als wären sie nur da, um dieses Thema irgendwie in die Serie einfließen lassen zu können. Dass so etwas auch besser geht, zeigt aktuell die Serie „Chucky“. Aber hey, vielleicht fällt den Machern ja in der zweiten Staffel etwas Sinnvolles dazu ein.

So oder so ist „Generation V“ eine fantastische Serie – und für Fans von „The Boys“ ohnehin Pflicht, da die Handlung sich direkt auf die Hauptserie auswirkt. Hach, ich freue mich schon auf Staffel 2!

1 Kommentar

  1. Wie sagt man so schön? Great minds… und so 😉
    Danke für die Verlinkung und freut mich, dass dir die Serie ebenso gut gefallen hat. Was die „woken Themen“ angeht, kann ich mir vorstellen, dass die Serie hier noch aufdreht. Gerade die Reaktion des rechten Alpha-Männer-Lagers auf die neue Staffel finde ich urkomisch; könnte mir vorstellen, dass die Showrunner hier noch mehr ausschlachten.

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