Geschaut: „Night of the Living Dead“ (2026)

Heute hatte ich die grandiose Idee, mir den aktuellen „Night of the Living Dead“ anzuschauen. Doch schon der Start verlief holprig. Zuerst bekam ich die Schutzfolie nicht von der Blu-ray. Und dann gab mein Blu-ray-Player kein Bild aus, sodass ich erst alle Kabel abziehen und wieder anstecken musste. Es hätte mir eine Warnung sein können. Nein, es hätte mir eine Warnung sein müssen. Und doch habe ich mir den Film angeschaut. Weil ich jung und naiv bin.

Um es kurz zu machen: Darsteller mies. Dialoge mies. Effekte mies. Schnitt mies. Sound mies. Alles mies. Der Film ist so dilettantisch, dass man ihn schon fast gesehen haben muss, um es zu glauben. Tut euch dennoch selbst einen Gefallen, glaubt es mir einfach so und nutzt eure Lebenszeit für sinnvollere Dinge. Zum Beispiel, um das grandiose Original von George A. Romero zu schauen. Oder das nicht minder großartige Remake von Tom Savini. Oder um die Decke anzustarren. Alles ist besser, als sich diese in Bewegtbilder eingefangene Zeitverschwendung anzutun.

Meine Wertung: 2/10 (einen gibt’s für die unverwüstliche Grundidee und einen für die unfreiwillige Komik)

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Geschaut: „Carrie“ (2026)

Die 16-jährige Carrie White (Summer H. Howell) wird von ihren tiefreligiösen Eltern ohne Kontakt zur Außenwelt aufgezogen. Als Carries Vater bei einem Unfall ums Leben kommt, wird ihrer Mutter Margaret (Samantha Sloyan) auferlegt, sich einen Job zu suchen und Carrie auf eine staatliche Schule zu schicken. Durch ihre weltfremde Art gerät Carrie schnell ins Visier der dauermobbenden Chris Hargensen (Alison Thornton). Doch je mehr Carrie von ihren Mitschülern schikaniert wird, desto stärker werden die telekinetischen Fähigkeiten, die unerkannt in ihr schlummern …

Ein junges Mädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, mobbende Mitschüler und ein Abschlussball, bei dem es zur blutigen Tragödie kommt. Die Geschichte von Stephen Kings Debütroman „Carrie“ ist so bekannt wie zeitlos und wurde bislang drei Mal verfilmt. Beziehungsweise vier Mal, wenn man die Fortsetzung „Carrie 2 – Die Rache“ mitzählt. Da stellt sich schon die Frage, ob es eine weitere Verfilmung wirklich gebraucht hat. Nachdem ich die neue Serie von Mastermind Mike Flanagan heute durchgebingt habe, kann ich sagen: ja, hat es.

Flanagan hat die Geschichte nicht nur in die moderne Zeit verlegt, sondern sie auch um diverse Handlungsstränge erweitert und schlägt insbesondere beim Ende völlig neue Wege ein. Stephen-King-Puristen werden sich darüber vermutlich ärgern, doch mir haben die Änderungen ausnahmslos ganz hervorragend gefallen. Eine große Rolle spielt zum Beispiel das Thema Cybermobbing, das sich nicht auf Carrie White beschränkt, sondern so gut wie jeden trifft und sich nicht nur auf die Schule, sondern auf die gesamte Stadt auswirkt. Neu ist auch eine geheime Organisation, die auf der Suche nach Carrie ist – und die jede Menge Raum für eine Fortsetzung lässt. Mike Flanagan hat bereits bestätigt, dass er genug Ideen für drei Staffeln hat. Hoffentlich bekommt er die Chance, diese auch umzusetzen.

Dass die Serie so gut funktioniert, liegt nicht nur an der zeitlosen Grundidee, sondern insbesondere an den hervorragend geschriebenen Figuren. Den Machern gelingt das Kunststück, selbst den unsympathischsten von ihnen genug Ambivalenz zuzugestehen, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, vielleicht kein Mitgefühl, aber zumindest Verständnis zu entwickeln. Tief im Inneren hätte ich mich gefreut, wenn sich am Ende einfach alle aussprechen und Freunde werden – wohl wissend, dass dies nicht passieren wird. Witzigerweise ist es ausgerechnet Carrie, die sich trotz ihres Alters und ihrer schwierigen Kindheit stets vorbildlich und deeskalierend verhält. Wir sollten alle mehr wie diese Carrie sein.

Apropos Carrie: Summer H. Howell ist als Carrie White ’ne Wucht und spielt die Rolle mit einer nahezu perfekten Mischung aus Naivität, Neugierde und Optimismus – bis daraus zwangsläufig Wut und Verzweiflung werden. Fast genauso gut: Samantha Sloyan als herrschsüchtige und religiös verblendete Mutter, die im Grunde nur das Beste für ihre Tochter im Sinn hat, dabei aber nicht merkt, wie sie beim Versuch, ihre Tochter zu beschützen, alles nur noch schlimmer macht. Großartig gespielt. Von beiden.

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann dass der Horroranteil zu gering ausfällt bzw. kaum vorhanden ist. „Carrie“ mag eine hervorragende Coming-of-Age-Geschichte mit übersinnlichem Touch sein, wirklich gruselig ist die Serie aber zu keiner Zeit. Aber hey, das ist wirklich Jammern auf verdammt hohem Niveau.

Meine Wertung: 9/10

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Geschaut: „Below“ (2026)

Als Kind musste der Fischer Calvin Penney (Josh Hartnett) mitansehen, wie sein Vater auf offener See unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Als es 40 Jahre später erneut zu seltsamen Todesfällen kommt und Calvin auf einer seiner Touren seltsam riechendes Eis entdeckt, vermutet die Meeresbiologin Dr. Fonda Howander (Mackenzie Davis), dass ein bislang unentdeckter Kopffüßer die Ursache sein könnte …

Es gibt Themen, die kriegen mich einfach immer. Zum Beispiel Creature Horror, der im oder auf dem Wasser spielt. Dementsprechend neugierig war ich, als Netflix die Miniserie „Below“ ankündigte. Zumal auch noch Josh Hartnett die Hauptrolle spielt, dem ich es wirklich mehr als nur gönne, dass er derzeit schauspielerisch seinen zweiten Frühling erlebt. Also habe ich die sechs Folgen gestern Abend durchgebingt. Und wurde trotz kleiner Abzüge in der B-Note gut unterhalten.

Es ist schwer, über „Below“ zu schreiben, ohne inhaltlich zu viel zu verraten. Daher nur so viel: „Below“ ist kein klassischer Mensch-gegen-Tier-Kampf, sondern greift auch Themen auf, die ich in dieser Serie nicht unbedingt erwartet hätte. Speziell in einer Folge spielt der Riesenkalmar sogar so gut wie gar keine Rolle. Einerseits ist dies natürlich eine Stärke, da man als Zuschauer nie so recht weiß, was als nächstes passiert. Andererseits wirkte es auf mich zeitweise so, als hätten die Macher schlicht zu viel gewollt. So viel, dass es teilweise schon absurd-trashig wird. Das muss man schon mögen.

Was vermutlich jeder mögen wird, sind die Figuren. Sowohl der von Josh Hartnett gespielte Calvin als auch seine gesamte Familie sowie deren Freunde sind einfach verdammt sympathisch. Nicht besonders gut ausgearbeitet, aber sympathisch. Und dann ist da noch diese filmisch herrlich unverbrauchte Umgebung. Neufundland ist wahrlich eine Schönheit. Wäre ich der Typ für kleine Gemeinden, ich würde dort definitiv leben wollen.

Des Weiteren hat es mich sehr gefreut, auf so viele bekannte Namen und Gesichter zu treffen. Neben Josh Hartnett (mag ich unter anderem für „The Faculty“ und „Halloween H20“) und Mackenzie Davis (mag ich unter anderem für „The F-Word“ und „Freaks of Nature“) gibt es auch ein Wiedersehen mit David Wenham (mag ich für „Van Helsing“ – ihr habt jetzt doch wohl nicht mit „Der Herr der Ringe“ gerechnet?) und Natasha Henstridge (mag ich für alles). Ach ja, und Rohan Campbell (mag ich für „Halloween Ends“, auch wenn ich den Film nicht mag) und Charlie Heaton (hat wie in „Stranger Things“ wieder kein Glück bei den Frauen) sind auch dabei. Außerdem hat Helen Shaver bei zwei Folgen Regie geführt. Falls ihr euch jetzt fragt, wer zum Teufel Helen Shaver ist: Helen Shaver hat die weibliche Hauptrolle in „Tremors 2“ gespielt. Und falls ihr euch jetzt fragt, was zum Teufel „Tremors 2“ ist … tja, dann kann ich euch auch nicht mehr helfen.

Abschließend bleibt mir nur zu schreiben, dass ich sehr viel Spaß mit „Below“ hatte. Eine zweite Staffel scheint derzeit zwar nicht geplant zu sein, aber ich würde mich sehr darüber freuen. Genug Potenzial ist definitiv vorhanden.

Meine Wertung: 7/10

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Geschaut: „Protector“ (2025)

An ihrem Geburtstag wird die 16-jährige Chloe (Isabel Myers) von skrupellosen Menschenhändlern entführt. Allerdings haben die Menschenhändler ihre Rechnung ohne Chloes Mutter Nikki (Milla Jovovich) gemacht. Die ehemalige Elite-Soldatin setzt all ihre Fähigkeiten ein, um ihre Tochter zurückzubekommen – und tötet gnadenlos jeden, der sich ihr in den Weg stellt …

Puh. Was ich damit sagen will: Puh, also nee. Grundsätzlich bin ich für Selbstjustiz-Reißer wirklich leicht zu begeistern, aber „Protector“ ist ’ne ganz schwierige Nummer. Mal ganz abgesehen davon, dass der Film viel, und ich meine VIEL zu dunkel ist und optisch generell einen alles andere als schönen DTV-Charme versprüht, hat er mich auch inhaltlich nur wenig bis gar nicht fesseln können. Im Grunde ist „Protector“ eine schon fast dreiste Mischung aus „Rambo“ und „96 Hours“, wobei es ihm leider nicht gelingt, aus den verschiedenen Teilen ein spannendes oder zumindest interessantes Ganzes zu formen. Und dann besitzt der Film auch noch die Frechheit, am Ende einen Twist aus dem Hut zu zaubern, der so hanebüchen ist, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Immerhin ist die Action ganz passabel und mit angemessener Härte inszeniert – so man in der Dunkelheit denn etwas davon sieht. Und Milla Jovovich ist auch mit ihren inzwischen 50 Jahren immer noch badass as fuck und eine durchaus glaubhafte Kampfmaschine. Eine komplette Zeitverschwendung ist „Protector“ also nicht. Mehr als unterer Durchschnitt aber auch nicht. Schade.

Meine Wertung: 4/10

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Geschaut: „Primate“ (2025)

Lucy (Johnny Sequoyah) besucht mit zwei Freundinnen ihren Vater Adam (Troy Kotsur) und ihre kleine Schwester Erin (Gia Hunter), die gemeinsam mit dem Schimpansen Ben auf Hawaii leben. Was niemand ahnt: Ben hat sich vor kurzem mit Tollwut infiziert – und macht schon bald Jagd auf seine menschliche Familie …

Der Film ist gerade mal wenige Minuten alt, da werden einem Tierarzt auch schon Haut und Fleisch vom Gesicht gerissen. Und die Kamera hält voll drauf, was mir ein freudiges „WTF!?!“ entlockte. Danach werden rund 20 Minuten lang die Figuren und das Setting etabliert, nur um dann endgültig ans Eingemachte zu gehen. Und auch hier geizt Regisseur Johannes Roberts nicht mit Blut und Gewalt. Der an sich herzensgute Schimpanse macht in seinem Wahn wahrlich keine Gefangenen und auch vor Sympathieträgern nicht halt, was in Verbindung mit den größtenteils handgemachten Effekten und einer Nettolaufzeit von gerade mal knapp über 80 Minuten keine Langeweile aufkommen lässt. Zugegeben, originell ist hier nichts. Und die Figuren sind zwar nicht unsympathisch, insgesamt aber recht blass. Das stört aber nicht, denn als überraschend grimmiger Tierhorrorfilm für zwischendurch macht „Primate“ dennoch eine gute Figur. Ich zumindest hatte meinen Spaß mit dem tierischen Treiben. Und habe mich mehr als nur einmal gefragt, wie dieser Film eine 16er-Freigabe bekommen konnte. Aber hey, ich will mich gar nicht beschweren. Ganz im Gegenteil. Ich wünschte, die FSK hätte schon in den 80ern und 90ern so entspannt bewertet.

Meine Wertung: 7/10

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Geschaut: „Bone Lake“ (2024)

Ein paar entspannte Tage an einem idyllischen See – genau so haben sich die eher ruhig veranlagten Sage (Maddie Hasson) und Diego (Marco Pigossi) ihr Wochenende vorgestellt. Dummerweise tauchen kurz nach ihrer Ankunft die extrovertierten Cin (heißer als die derzeitigen Außentemperaturen: Andra Nechita) und Will (Alex Roe) auf, die das Haus aufgrund eines Fehlers im System ebenfalls gebucht haben. Da das Anwesen groß genug ist, beschließen die beiden Paare, aus der Not eine Tugend zu machen und sich die Unterkunft zu teilen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto seltsamer verhalten sich Cin und Will …

„Bone Lake“ beginnt mit einem nackten Paar, das durch einen Wald gejagt und brutal ermordet wird. Dementsprechend ist von Anfang an klar, worauf die Chose hinausläuft. Das bedeutet aber keineswegs, dass „Bone Lake“ deswegen langweilig ist. Ganz im Gegenteil. Dass Cin und Will Psychopathen sind, einen perfiden Plan verfolgen und mit ihren Opfern spielen, ist mehr als offensichtlich. Dennoch bietet der Film auf dem Weg zum Finale zahlreiche kleinere Wendungen und Überraschungen, die die Spannung aufrechterhalten. Außerdem ist das Vorgehen von Cin und Will herrlich durchtrieben und auf eine böse Art verdammt unterhaltsam. Und wenn am Ende die Karten auf den Tisch gelegt werden und sich die Spannung entlädt, wird aus dem bislang eher ruhigen Thriller ein knallharter und überaus brutaler Überlebenskampf, der dank seiner handgemachten Effekte auch Gore-Freunde zufriedenstellt. Seine 18er-Freigabe hat sich der Film redlich verdient.

Was mich besonders gefreut hat: Die Protagonisten verhalten sich (im Rahmen der Genre-Grenzen) nicht nur erfreulich clever, sondern sind auch verdammt sympathisch. Ja, dieses Paar hat seine Probleme, aber wie Sage und Diego reagieren, wenn es darauf ankommt, davon können sich viele Paare mal ’ne Scheibe abschneiden. Nicht ohne Grund habe ich den beiden bis zum Ende die Daumen gedrückt und gehofft, dass sie doch noch irgendwie heil aus der Nummer rauskommen.

Das Rad erfindet „Bone Lake“ gewiss nicht neu, aber als eine sexy Variante von „Speak No Evil“ hat er für mich dennoch ausgesprochen gut funktioniert.

Meine Wertung: 7/10

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Neu im Filmregal: Mitte April bis Juli 2026

Es wird mal wieder Zeit für ein Update meiner Filmsammlung – die ich übrigens immer noch mit dem guten alten DVD Profiler verwalte. Irgendwann werde ich mich mal nach Alternativen umsehen müssen. Nicht nur, weil der DVD Profiler schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird, sondern auch, weil er im Grunde die einzige Software ist, für die ich mich noch an meinen Windows-Rechner setzen muss. Mal schauen. Irgendwann. Vielleicht.

Folgende Filme und Serien sind in den letzten Monaten in mein Filmregal gewandert:

Ultra HD Blu-ray

10 Cloverfield Lane (Steelbook)
Alien: Romulus (Steelbook)
Arlington Road (Mediabook)
Avatar: Fire and Ash (Steelbook)
Cash Truck
Cold Storage
Crawl (Steelbook)
Die Dämonischen (Mediabook)
Deep Blue Sea (Steelbook)
Deep Star Six (Mediabook)
Der Chill Faktor
Der Patriot (Steelbook)
Der weiße Hai (Steelbook)
E.T. – Der Außerirdische (Steelbook)
Eraser (Steelbook)
Es: Welcome to Derry – Staffel 1
Fight Club (Steelbook)
Flucht aus L.A. (Steelbook)
Greenland 2 (Steelbook)
Jurassic Park (Steelbook)
Karate Kid: Legends (Steelbook)
Lee Cronin’s The Mummy (Steelbook)
Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
Rain Man
Ronin
Schindlers Liste (Steelbook)
Scream 7 (Steelbook)
Send Help
Shell – Schönheit hat ihren Preis (Mediabook)
Snatch – Schweine und Diamanten
Source Code (Mediabook)
Spaceballs – Das Mediabook
Spaceballs – Das Steelbook
Tanz der Teufel (Steelbook)
The Bride! – Es lebe die Braut (Steelbook)
The Descent (Steelbook)
The Housemaid – Wenn sie wüsste (Steelbook)
The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen (Mediabook)
The Texas Chainsaw Massacre (Legendary Edition)
The Untouchables – Die Unbestechlichen (Steelbook)
WarGames – Kriegsspiele

Blu-ray

Accident Man
American Monster (Mediabook)
Crazy Instinct (Mediabook)
Death Wish 1-5 Collection
Diary of the Dead
Fear City
Judgment Night – Zum Töten verurteilt (Mediabook)
Killer Whale
Land of the Dead
Last Man Standing
Maximum Risk
Moonwalker (Mediabook)
Nico
Red Heat
Shadowchaser
Sherlock – Staffel 4
The Seed
The Strangers: Chapter 1
The Strangers: Chapter 2
The Strangers: Chapter 3
Tödliche Nähe
Zombie
Zombie 2 – Das letzte Kapitel

Uuund fertig. Ich muss mir echt mal angewöhnen, meine Käufe regelmäßig zu erfassen. Also nicht nur regelmäßig alle drei bis vier Monate …

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Geschaut: „Scary Movie 6“ (2026)

Die gute Nachricht: „Scary Movie 6“ ist besser als der unsägliche fünfte Teil. Die schlechte Nachricht: Er ist komplett belanglos. So belanglos, dass ich sogar darauf verzichte, auf die Story einzugehen. Denn es gibt schlicht keine. Die „Handlung“ orientiert sich lose an dem 2022er „Scream“ und an „Scream VI“, ist aber im Grunde kaum mehr als eine Nummernrevue. Ohne Sinn und Verstand werden die unterschiedlichsten Horrorfilme der letzten Jahre aneinandergereiht und parodiert. Oder sagen wir lieber: Es wird versucht, sie zu parodieren. Leider wollten die meisten Witze bei mir so gar nicht zünden. Die ersten Minuten fand ich noch ganz unterhaltsam, ebenso das (überraschend böse) Finale. Dazwischen hingegen gab’s auch immer mal wieder minutenlange Phasen, in denen mein Mundwinkel nicht mal zuckte. Und das ist bei einer Komödie nie ein gutes Zeichen.

Irgendwie war es dennoch schön, die alten Recken nach all der langen Zeit wiederzusehen. Zumal diese beim Dreh ganz offensichtlich ihren Spaß hatten. Zu schade, dass sich dieser Spaß bei mir nicht auch einstellen wollte.

Meine Wertung: 4/10 (mit aufgesetzter Nostalgie-Brille)

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Geschaut: „The Body – Die Leiche“ (2012)

Mitten in der Nacht wird Inspektor Jaime Peña (Jose Coronado) zur Leichenhalle gerufen, weil der Nachtwächter während seiner Schicht in Panik vor ein Auto gerannt ist und nun schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Als die ermittelnden Polizisten feststellen, dass die Leiche der kurz zuvor eingelieferten Geschäftsfrau Mayka Villaverde (Belén Rueda) verschwunden ist, gerät deren Ehemann Álex Ulloa (Hugo Silva) in Verdacht. Was der Inspektor und seine Kollegen nicht ahnen: Álex hat seine Frau umgebracht, um ein neues Leben mit seiner Geliebten Carla (Aura Garrido) beginnen zu können. Allerdings hat er nichts mit dem Verschwinden der Leiche zu tun – und bekommt nun Zweifel, ob seine Frau tatsächlich tot ist …

Meine Meinung

Die erste gute Nachricht: Mein ausgemusterter und inzwischen 15 Jahre alter Blu-ray-Player von Sony konnte meine scheinbar unlesbare „The Body“-Disc tatsächlich problemlos abspielen. Die zweite gute Nachricht: Der Film war den Aufwand mehr als wert, denn ich habe schon lange nicht mehr einen so spannenden, atmosphärischen und unvorhersehbaren Thriller gesehen. Hier stimmt von der ersten Minute an so ziemlich alles. Die Geschichte beginnt herrlich mysteriös und liefert nach und nach immer mehr Puzzlestücke, nur um das sich langsam ergebende Bild mit neuen Wendungen immer wieder einzureißen. Hier darf fröhlich bis zum Ende hin mitgerätselt werden – und doch wird vermutlich niemand die überraschende und erfreulich stimmige Auflösung erraten. So gehört sich das!

Und nicht nur die Story, auch die Darsteller überzeugen. Hugo Silva spielt den immer paranoider werdenden Ehegattenmörder, der sich nach und nach in immer mehr Widersprüche verstrickt, mit einer gelungenen Mischung aus Abgebrühtheit und Verzweiflung, während Jose Coronado den clever ermittelnden Inspektor insbesondere in den emotionalen Szenen erfreulich menschlich wirken lässt. Belén Rueda hat als Dritte im Bunde nicht ganz so viel Screentime, in ihren Szenen als kontrollsüchtige und manipulative Geschäfts- und Ehefrau aber dennoch einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Falls ihr mal wieder Lust auf eine unheimliche Atmosphäre im Stil von „Nightwatch – Nachtwache“ habt und wendungsreiche Geschichten mögt, liegt ihr hier goldrichtig. Thriller- und Mysteryfans kommen bei „The Body – Die Leiche“ gleichermaßen auf ihre Kosten, ohne dass es dabei für Gelegenheitsgucker zu gruselig wird. Ein durch und durch sehens- und empfehlenswerter Film!

Meine Wertung: 9/10

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Chroniken eines fotografierenden Filmnerds

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