Actionfilme und ihre Folgen…auf mich!

Ich im SprungEs ist an der Zeit, mit einem Gerücht aufzuräumen, das Filmfreaks seit jeher unter die Nase gerieben wird: Intensiver Konsum von Filmen ließe die Zuschauer träge werden, ihre soziale Kompetenz ebenso ab- wie ihren Bauchumfang zunehmen und würde nur die Vereinsamung der armen Seelen fördern. Schluss damit! Filme können auch positiven Einfluss auf die Menschen haben! Jawoll! Neben meinen Filmen habe ich noch ein zweites Hobby: Seit nunmehr 20 Jahren bin ich stolzes Mitglied des Karatevereins Fuji Yama Eckernförde e.V.. Seit 12 Jahren bin ich dort im Vorstand tätig. Sportlich aktiv war ich in dieser Zeit zwar leider nur knapp 11 Jahre lang, danach machte mir mein Beruf (und ein wenig Bequemlichkeit *räusper*) einen Strich durch die Rechnung, dennoch blieb ich dem Verein immer treu, habe viele Stunden meines Lebens der gemeinnützigen Arbeit gewidmet und nebenbei sogar ein paar Brocken Japanisch aufschnappen können – und wie ist es dazu gekommen? Richtig: Durch die beiden Filme Karate Kid und Karate Tiger! Von wegen, Action-Filme seien zu nichts zu gebrauchen und würden die Jugend nur verrohen! Ich im StandWieso ich das hier überhaupt schreibe? Ganz einfach: Vor 7 Wochen habe ich das Training wieder aufgenommen und stand am Wochenende zum ersten Mal seit 9 Jahren wieder für eine Vorführung auf der Bühne – und irgendeinen filmbezogenen Grund brauchte ich doch, um euch voller Stolz die beiden dort aufgenommenen Bilder von mir aufzwängen zu können… 😉

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Jetzt auch in übersichtlich: Meine Reviews und Shorties

Da soll doch mal einer behaupten, ich wäre nicht daran interessiert, es meinen Lesern so einfach wie möglich zu machen: Ab sofort findet ihr in der oberen Navigation den Eintrag „Reviews“, über den ihr euch eine alphabetisch sortierte Liste aller von mir verfassten Kritiken und Shorties anzeigen lassen könnt – inkl. all meiner frühen Review-Versuche, die vermuten lassen, dass ich damals noch mit Wachsmalstiften geschrieben haben muss…

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The Bay: Hai-Alarm! Ein Suchbegriff bricht alle Rekorde…

Kurios: Keine halbe Stunde, nachdem ich im vorherigen Beitrag in einem Nebensatz den plünnigen (ich hab bis zum Ende durchgehalten, darf mir dieses Urteil also erlauben) Film „The Bay: Hai-Alarm!“ erwähnte, trudelten bereits die ersten Besucher bei mir ein, die über Google nach Informationen zu diesem anscheinend verkannten Meisterwerk suchen. Ganz abgesehen davon, dass ich überaus verblüfft bin, wie zügig Google meine Seiten indiziert (und wie viele Leute sich doch diesen Film angeschaut haben), möchte ich allen künftigen Suchenden folgende Links mit auf den Weg geben: The Internet Movie Database Online-Filmdatenbank Movie-List Glaubt mir: Dort findet ihr alles, was ihr sucht…

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Gesucht: Der dümmste Dialog bzw. das dümmste Zitat der Filmwelt

Dank des Pro7-Qualitätsprogramms darf ich just in diesem Moment die dümmlichen Dialoge aus „The Bay: Hai-Alarm!“ genießen. Und immer, wenn ich dümmliche Dialoge in meist noch dümmeren Filmen genießen darf, muss ich zwangsläufig an den König der schwachsinnigen Dialoge denken: „Octopus“. Dessen Highlight möchte ich euch nicht vorenthalten. Stellt euch folgende Situation vor: Ein sinkendes, von einem Riesenkraken bedrohtes U-Boot, eine Gruppe Überlebender und ein überfluteter Gang, von dem niemand weiß, was an dessen Ende auf unsere Gruppe wartet. Selbstverständlich erklärt sich der Held bereit, die Strecke abzutauchen und die Situation auszuloten. Auf die Frage, woher der Rest denn wissen soll, ob alles in Ordnung ist, kommt der Held zu folgendem genialen Einfall: „Ihr gebt mir zwei Minuten. Wenn ihr dann nichts von mir gehört habt, ist es sicher und ihr könnt nachkommen.“ (aus dem Gedächtnis – nicht wörtlich wiedergegeben) Einfach grandios, auf solch eine Idee muss man erstmal kommen. Habt auch ihr Dialoge oder Zitate im Kopf, die selbigen unglücklicherweise einfach nicht mehr verlassen wollen? Könnt ihr meinen Favoriten toppen? Dann her damit! Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht glauben kann und will, dass es (unfreiwillig, Komödien gelten nicht) noch sinnloser geht…

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Sledge Hammer: Vertrauen Sie ihm – er weiß, was er tut!

„Ich warne Sie, der letzte Finger, der auf mich gezeigt hat, schwimmt jetzt in Formaldehyd.“ Wenn es eine Serie aus den Achtzigern gibt, die an meiner charakterlichen Entwicklung maßgeblich beteiligt war, dann ist es „Sledge Hammer“. Noch heute benutze ich ohne es zu wollen beinahe täglich mindestens eines der zahlreichen Hammer-Zitate. Was soll ich machen: Sie sind halt zeitlos und vorallem gnadenlos gut… „Hammer, was machen Sie denn für ein Gesicht?“ „Wenn ich Gesichter machen könnte, hätten Sie schon längst ein anderes.“ Wer die Serie noch nicht kennt, sei hiermit gewarnt: Sie ist niveaulos, politisch unkorrekt und gewaltverherrlichend. Oder anders formuliert: Sie ist eine der besten Serien, die das Fernsehen bis heute hervorgebracht hat. „Hey, Sie, spielen Sie nicht mit Ihrer Kanone herum. Das Ding macht mich ganz nervös.“ „Na dann erfüllt es seinen Zweck. Ist ja auch schließlich kein Luftbefeuchter.“ Doch worum geht es bei „Sledge Hammer“ eigentlich? Held der Serie ist der titelgebende Inspector Sledge Hammer (David Rasche), ein Waffen und die Gewalt liebender Nihilist. Friedliche und diplomatische Lösungen sind für Hammer ein Tabu. Probleme löst er am liebsten mit seiner besten Freundin Susi, einer 44er Magnum, die ihn auf Schritt und Tritt begleitet, die Nacht neben ihm auf einem Kopfkissen verbringt und Sledge regelmäßig als Gesprächspartner dient. „Hammer, haben Sie die Nachrichten gesehen?“ „Ich sehe mir keine Nachrichten an, ich mache sie.“ Die zweite Frau in Hammers Leben ist seine Kollegin Detective Dori Doreau (Anne-Marie Martin), ein Kopfmensch, der Gewalt nur im äußersten Notfall einsetzt und damit das genaue Gegenteil von Hammer darstellt. Auch wenn Hammer sie zu Beginn aufgrund ihrer offensichtlichen Weiblichkeit nicht ernst nimmt, kann sie sich schon bald seinem Respekt sicher sein. Obwohl Dori es eigentlich besser wissen müsste, hört sie niemals auf, an das Liebenswerte in Sledge zu glauben. „Mein Gott, zeigen Sie niemals Ihre Gefühle?“ “Doreau, ich zeige ein ganzes Spektrum an Gefühlen. Zorn, Ärger, Hass…“ Dritter im Bunde ist Hammers und Doreaus cholerischer Chef Captain Trunk (Harrison Page). Unter ständigem Bluthochdruck leidend, vergeht kein Tag, an dem er aufgrund Hammers inakzeptabler Methoden nicht kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht. „Diese Jugendlichen sind gewalttätig, destruktiv und haben keinerlei Respekt vor Autorität.“ “Keine Panik Captain, ich werde mich von ihren Tugenden nicht täuschen lassen.“ Mit diesen drei Charakteren als Stammbesetzung erleben wir nun den knallharten Polizeialltag. Und der hat es wahrlich in sich: Raub, Entführung, Erpressung, Mord – Hammer löst die schwierigsten Fälle. Selbstverständlich immer auf seine ganz spezielle Art und Weise. So wird ein auf dem Dach liegender Scharfschütze zum Beispiel ausgeschaltet, indem per Bazooka einfach das gesamte Haus in die Luft gesprengt wird. „Unsere Staatsanwältin ist hier, weil in den letzten vier Wochen drei bekannte Verbrecher, die von den Gerichten freigesprochen wurden, niedergeschossen worden sind.“ “Ja und?“ “Wir haben ein ernstes Problem!“ “Wieso? Haben welche überlebt?“ Auch wenn es bislang vielleicht so geklungen haben mag: Die Serie bietet weit mehr als eine vollkommen überzogene Gewaltdarstellung. Neben jeder Menge Slapstick und Situationskomik zeigt „Sledge Hammer“ teils grandiose Parodien auf sämtliche Actionfilme, Krimis und Thriller der damaligen Zeit. Während Hammer selbst praktisch eine überzogene 1:1-Kopie von Dirty Harry ist (dennoch mag er die Filme nicht, da sie ihm zu gewalttätig sind), nehmen viele der Folgen eindeutig Bezug auf bekannte Kinofilme wie z.B. „Der einzige Zeuge“, „Das Ende“, „Crocodile Dundee“ oder „Robocop“. „Hammer, was halten Sie eigentlich von der Todesstrafe?“ „Ist nicht hart genug. Es könnte ein Leben nach dem Tode geben.“ Auch wenn die Dialoge und Einfälle an sich schon klasse sind, das absolute Highlight einer jeden Folge ist ohne Frage David Rasche: Letztlich ist es seine leicht debile Mimik/Gestik, die die Serie zu einer der auch heute noch lustigsten Erfahrung des Fernsehens macht. Wer einmal Blut an Hammers trotteligem Auftreten geleckt hat, kommt nur schwer wieder davon los. Selbst heute, nach 20 Jahren und zahllosen Wiederholungen, bringen mich seine unglaublichen Aktionen, bevorzugt im Streit mit Cpt. Trunk, immer wieder zum Lachen. „Hammer, Sie sadistischer, gemeingefährlicher, blutrünstiger Barbar!“ “Haben Sie mich hergebeten, um mich mit Komplimenten zu überschütten?“ Leider brachte es die Serie auf lediglich zwei Staffeln mit insgesamt 41 Folgen. Die zweite Staffel, welche im Vergleich zur ersten zwar deutlich abfällt, jedoch immer noch weit über dem TV-Durchschnitt rangiert, spielt hierbei zeitlich vor der ersten Staffel, da Sledge in Folge 22 nicht den Versuch unterlassen konnte, eine Atombombe zu entschärfen… Beide Staffeln sind inzwischen günstig auf DVD zu bekommen und dürfen in keiner gut sortierten DVD-Sammlung fehlen. Vertrauen Sie mir: Ich weiß, wovon ich schreibe.

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Videospielverfilmungen, die Erste!

Schon vor langer langer Zeit hatte ich mir vorgenommen, mein erstes Special zu verfassen, jedoch wollte mir einfach kein geeignetes Thema einfallen. Nach vielen frustrierenden (und gescheiterten) Versuchen, neue Rundenrekorde in Forza 2 aufzustellen, kam mir heute endlich die erlösende Idee: Videospielverfilmungen. Meistens grottig, seltenst wirklich gelungen – ein dankbareres Thema kann es ja schon fast nicht geben! Bevor ich jedoch beginne, möchte ich noch eine Kleinigkeit klarstellen: Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass ich das eine oder andere Meisterwerk nicht kenne bzw. schlicht und einfach vergessen habe. Deswegen an dieser Stelle eine kleine Bitte: Macht ggf. von der Kommentarfunktion Gebrauch! Und nun auf ans Werk: Die erste mir bekannte Videospielverfilmungen stellt der grandiose Super Mario Bros. aus dem Jahr 1993 dar – und mit „grandios“ meine ich grandios schlecht. Obwohl der Film mit Namen wie Bob Hoskins und Dennis Hopper (beide waren damals nicht nur schwer, sondern auch schwer im Geschäft) aufwarten kann, beweist er eindrucksvoll, dass es einen Unterschied zwischen „gut gemeint“ und „gut gemacht“ gibt. Auch wenn die Darsteller (u.a. John Leguizamo, Samantha Mathis und Lance Henriksen) durchaus akzeptabel sind und sich, vermutlich vom Praktikanten, viel Mühe gegeben wurde, alle Spielcharaktere mehr oder weniger sinnvoll unterzubringen: Die Story (Klempner Mario und Luigi finden durch Zufall ein Dimensionstor und retten die Menschheit), Ausstattung und Inszenierung sind es nicht. 1994 folgte die Prügelspielverfilmung Double Dragon – Die 5. Dimension mit Mark Dacascos und Scott Wolf als depperte…doppelte Drachen sowie Robert Patrick als, man errät es kaum, Bösewicht. Die Story lässt sich kurz und knackig zusammenfassen: Zwei verwaiste Helden müssen verhindern, dass der Oberfiesling beide Teile eines Amuletts in die Hände bekommt, da ihm das unbegrenzte Macht verleihen würde. Die Kämpfe laufen leider alle recht kindgerecht ab und werden der Vorlage somit keineswegs gerecht. Positiv anzumerken ist, dass der Film sich zum Glück nicht zu ernst nimmt und somit unter bestimmten Bedingungen, Alkohol ich hör dir fließen, durchaus unterhaltsam sein kann. Ebenfalls 1994 entstand der Jean-Claude-Van-Damme-Actioner Street Fighter – Die entscheidende Schlacht – ein Film, den ich mir, und das meine ich absolut ernst, auch heute noch gerne anschaue. Wie „Double Dragon“ nimmt auch „Street Fighter“ sich keineswegs ernst und kann zudem mit einigen originellen Einfällen wie einer extrem spaßigen Godzilla-Parodie aufwarten. Hinzu kommt, dass es sich hierbei um den letzten Film des leider viel zu früh verstorbenen Raul Julia handelt und man in einer Nebenrolle die tapsigen Schauspielversuche einer gewissen Kylie Minogue bestaunen darf. Dass die Story rund um den machtgierigen General Bison (Julia) und dessen Gegenspieler Colonel Guile (Van Damme) unter einem Fingerhut Platz findet, muss ich vermutlich nicht extra erwähnen. Weiter geht es mit dem Jahr 1995, in dem Paul W.S. Anderson das Prügelspiel Mortal Kombat auf die Kinoleinwände brachte: Unterstützt durch Lord Rayden (herrlich fehlbesetzt mit dem ewigen Highlander Christopher Lambert) muss eine Gruppe menschlicher Kämpfer ein düsteres Turnier gewinnen, soll die Welt nicht in der Dunkelheit untergehen. So ungeeignet die Vorlage für eine Verfilmung auch ist, die Inszenierung weiß durchaus zu gefallen und bietet eine recht gelungene Ausstattung sowie gut choreografierte Kämpfe. Liu-Kang-Darsteller Robin Shou kann seine Martial-Arts-Fähigkeiten gut ausspielen und findet zudem in Cary-Hiroyuki Tagawa einen würdigen Gegenspieler. Aus Männersicht nicht unbedeutend: Dank Bridgette Wilson und Talisa Soto gibt es vier sehr gute Gründe, den Film ab und zu mal zu entstauben. 1997 folgte mit Mortal Kombat 2 die erste Fortsetzung einer Videospielverfilmung und mit ihr zugleich der bisherige Tiefpunkt dieses Genres. Fangen wir mal mit dem Positiven an: Christopher Lambert wurde durch James Remar ersetzt, während Talisa Soto ihre Rolle ein zweites Mal spielen durfte. Jetzt das Negative: Die Effekte sehen aus, als wären sie am C64 entstanden (sorry, liebe C64-Fans), die Ausstattung weckt Erinnerungen an das letzte Kinderfasching, die Schauspieler spielen schlechter als die betrunkenen Laiendarsteller einer dörflichen Theatertruppe und das Schlimmste: Auch Robin Shou versucht zu schauspielern. Bei „Mortal Kombat 2“ weiß man ehrlich nicht, ob man lachen oder weinen soll, zumal sich der Film auch noch ernst zu nehmen scheint. Im Jahre 1999 folgte ein Film, dessen Besetzung mit Freddie Prinze Jr., Tchéky Karyo, David Warner und Jürgen Prochnow durchaus bekannte Namen vorweisen kann. Die Rede ist natürlich von Wing Commander, dessen Vorlage wie kein zweites Spiel bereits von sich aus eine eindrucksvolle Mischung aus Spiel und Film darstellt (und mich damals stundenlang vor dem Monitor fesselte). Mussten sich die bisherigen Regisseure von Videospielverfilmungen oft vorwerfen lassen, sich zu weit von der Vorlage entfernt zu haben, so sollte diesmal alles besser werden: Als Regisseur kam der Schöpfer der Serie himself, Chris Roberts, zum Einsatz. Es sollte seine einzige Regiearbeit bleiben, denn obwohl der Film an sich gar nicht so miserabel ist, muss er sich drei Fragen gefallen lassen:
  1. Wieso in drei Teufels Namen hat man nicht wie in den Spielen Mark Hamill die Rolle des Christopher Blair spielen lassen? Oder Thomas F. Wilson die des Todd ‚Maniac‘ Marshall? Neeeiiin, es sollte eine jüngere Zielgruppe angesprochen werden, also mussten auch entsprechende Zugpferde her (hat echt prima funktioniert, Jungs!).
  2. Was ist bloß aus den Kilrathi geworden? Diese schlecht sitzenden Gummimasken sollen bedrohlich wirken? Mal unter uns: Auch hier hätte man sich lieber direkt bei den Spielen bedienen sollen.
  3. In welchem schwarzen Loch sind die grandiosen Raumschlachten verschwunden, die die Wing-Commander-Spiele auszeichnen?
Nein nein, da spiele ich doch lieber zum wiederholten Male „Wing Commander IV: The Price Of Freedom“: Da gibt es bessere Darsteller, bessere Effekte und vorallem eine mitreißende Geschichte. Und damit findet der erste Teil meines kleinen Rückblicks auch schon sein Ende. In den nächsten Tagen folgen dann die Verfilmungen aus den Jahren 2000 bis 2007 sowie ein kleiner Ausblick auf die Filme, die uns in den nächsten Monaten erwarten.

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We’re gonna die hard! Yippee-ki-yay motherfucker!

Da sitze ich gestern zum dritten Mal in „Stirb Langsam 4.0“, warte auf den Film- bzw. Werbebeginn und unterhalte mich angeregt mit meinem Kumpel, bis ich irgendwann mit einem Ohr den im Hintergrund laufenden Rocktitel bemerke: „Was singt der da? Yippee-ki-yay motherfucker? John McClane? Die Hard? Der Song klingt ja richtig gut! Verdammt, das Lied ist schon zu Ende…“ Was macht man in solch einem Fall? Richtig: Man bemüht eine Suchmaschine. Und siehe da: Es gibt einen Song, der die Geschichte der Stirb-Langsam-Filme nacherzählt. Das Lied kommt von der mir bislang unbekannten Gruppe Guyz Nite, geht so richtig ins Ohr, wurde just um eine vierte Strophe erweitert und kann auf deren Homepage www.guyznite.com kostenlos als MP3-Datei heruntergeladen werden. Das dazu passende und absolut sehenswerte Musikvideo findet ihr hier. Ich gebe es zu: Mit Musik habe ich es nicht so, da geht vieles an mir vorbei. Insofern kann es sein, dass abgesehen von mir (und meinem Kumpel) jeder diesen Song bereits kennt. Falls dem so ist, entschuldige ich mich hiermit offiziell für die unnötig gelesenen Worte. Falls jedoch jemand dieses Lied noch nicht kennen sollte: Viel Spaß!

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Kinobesucher – Der natürliche Feind des Filmfans

Auch wenn es von uns Filmfans (ich hasse den Ausdruck „Cineast“, der trägt so einen überheblich-intellektuellen Beigeschmack in sich) schon oft ausgesprochen und sicherlich noch viel öfter gedacht wurde: Das Schlimmste an einem vergurkten Kinoabend ist in den seltensten Fällen der Film, meistens sind es die benachbarten Kinobesucher, die unser Hobby zur Qual werden lassen. Zu dieser Erkenntnis ist auch stern.de in diesem äußerst gelungenen Artikel gekommen, für den ich dem Verfasser Ralf Sander an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank aussprechen möchte: Du sprichst mir aus der Seele. Okay, machen wir uns nichts vor: Die Menschen, die sich von diesem Artikel angesprochen fühlen sollten, lesen den stern eh nicht – und für die BILD oder BRAVO ist dieses Thema nicht reißerisch genug. An dem Ist-Zustand wird sich also nichts ändern, doch es gibt ein paar einfache Regeln, die die Chance auf einen entspannten Kinobesuch ungemein erhöhen:
  • Generell gilt: Das Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) ist aufgrund des zu erwartenden Publikums grundsätzlich tabu! Einzige Ausnahme: Die Mittagsvorstellung.
  • Sofern vermeidbar, sollte man sich niemals!!! auf die 20-Uhr-Vorstellung einlassen. Einen guten Kompromiss stellen die Vorstellungen zwischen 17 Uhr und 18 Uhr dar.
  • Horrorfilme schaut man im Idealfall um 15 Uhr, Dramen nach Möglichkeit um 23 Uhr.
  • Sollten sich Menschen im Kino befinden, die den Saal mit dem heimischen Wohnzimmer oder der benachbarten Kneipe verwechseln, sollte man sie höflich (aber bestimmt) darauf hinweisen, dass man sich durch ihre Gespräche, das laute Geraschel, auf dem Nebensitz abgelegte Füße, usw. gestört fühlt. Ob man es glaubt oder nicht: Den meisten Störenfrieden ist ihr Benehmen gar nicht bewusst und nach dem Hinweis oftmals sogar unangenehm.
So verfahre ich im CinemaxX Kiel nun bereits seit einigen Jahren und bin damit im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Sicherlich könnte man dank der immer besser werdenden Technik inzwischen auch komplett aufs Kino verzichten und auf DVD/HD DVD/Blu-ray setzen, doch machen wir uns nichts vor: Einen Film im Kino zu sehen, ist ein Erlebnis, das man einfach nicht auf die eigenen vier Wände übertragen kann – und eben dieses Erlebnis ist es, das uns zu dem hat werden lassen, was wir heute sind…

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WIDESCREEN vs. Journalismus 1:0

Hach, wie schön, es gibt sie doch noch: Jene seltenen Momente, in denen selbst ich noch negativ überrascht werde, und das, obwohl ich von Natur aus grundsätzlich immer mit dem Schlimmsten rechne. Diesmal hat mich das Printmagazin WIDESCREEN mit seiner Kritik zu „Hostel: Teil 2“ kalt erwischt. Wie hier nachzulesen ist, heißt es dort „ (…) verfällt Hostel 2 in ein inhaltsloses Gemetzel, dem wohl nur einige krankhafte Psychopaten etwas abgewinnen können.“ Ich weiß nicht wieso, aber ich neige dazu, diese Äußerung persönlich zu nehmen und als Beleidigung aufzufassen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und würden es sich um die Worte einer Privatperson handeln, hätte ich damit keinerlei Probleme. Auch bei einem Verblödungsinstrument wie der BILD würde es mich völlig kalt lassen. Von einer Filmzeitschrift jedoch erwarte ich eine etwas differenziertere Berichterstattung sowie eine Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität – und keinen Tritt in den Allerwertesten der Leser. Mit seriösem Journalismus haben Auswüchse wie „Die Story des Streifens (…) passt auf ein Blatt Klopapier, dass man am besten mit samt dem Film in die Kanalisation der Kinokloake spülen sollte.“ jedenfalls so viel gemeinsam wie Steven Seagal mit dem Oscar. Immerhin macht diese Kritik deutlich, welches Klientel die WIDESCREEN bedient – der differenzierende Horrorfan gehört nicht dazu. Ich für meinen Teil bin froh, der WIDESCREEN bereits nach zwei Ausgaben aufgrund zahlreicher inhaltlicher Fehler (von den Rechtschreibfehlern ganz zu schweigen) den Rücken gekehrt und lediglich durchs Cinefacts-Forum von diesem Text erfahren zu haben: Hätte ich dieses Geschreibsel auch noch finanziell unterstützt, würde ich mich vermutlich umbringen, nur um danach im Grabe rotieren zu können.

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Wer mir zwei interessante Seiten beschert, der ist mir einen Blog-Eintrag wert!

Frei nach dem Asbach-Uralt-Spot mache ich an dieser Stelle mal ein wenig Werbung: Jeder, der sich regelmäßig DVDs kauft und über einen Internetanschluss verfügt, dürfte Kunde bei Amazon sein. Doch mit Amazon ist das so eine Sache, gleichen die Preisschwankungen doch oft denen einer zitterigen Aktie. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder, man überwacht seine Wunsch- sowie die bestellten DVDs (Stichwort Preisgarantie) manuell, oder man besucht die Seite www.dvd-preiswaechter.de, hinterlegt dort Wunsch-DVD samt Wunschpreis, lehnt sich entspannt zurück und lässt sich über etwaige Preisänderungen per E-Mail informieren – äußerst praktisch! Nicht nur für Filmfans interessant dürfte bzw. sollte die Seite www.deppenleerzeichen.de sein: Neben dem Deppenapostroph versucht auch das Deppenleerzeichen in regelmäßigen Abständen, unsere schöne Sprache zu unterwandern. Bieten wir ihm gemeinsam Paroli – und um nicht nur schöne Reden zu schwingen: Quizfrage: Wer ist mein Arbeitgeber? Sparkasse Antwort A: Die Förde Antwort B: Die Sparkasse Antwort C: Die Förde Sparkasse

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