Medienrückblick KW 23/2024

Keine Ahnung, ob oder wie lange ich es durchziehe, aber ich habe mir vorgenommen, euch ab jetzt jeden Sonntag eine kleine Linksammlung zu Texten und Videos zu präsentieren, die ich für empfehlenswert halte. Natürlich nur, wenn ich in der jeweiligen Woche auch tatsächlich etwas Entsprechendes gelesen oder geschaut habe. Bislang habe ich solche Links direkt in den sozialen Netzwerken geteilt, aber ich möchte meine Gedanken künftig wieder mehr in meinem Blog bündeln – auch wenn das bedeutet, dass sie dann niemand mehr liest. Los geht’s:

Bei heise online wurde zum 40-jährigen Jubiläum (Klappe, ihr Klugscheißer! Ich weiß, dass diese Formulierung im Grunde falsch ist.) ein Rückblick auf „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ veröffentlicht. Unglaublich, dass dieses Meisterwerk schon 40 Jahre alt ist. Gott, ich liebe diesen Film!

Donald Trumps Twitter-Nutzung ist legendär. ARTE hat hierzu nun die sehenswerte Doku „#Trump – Wie Social Media die Politik verändert“ in sein Angebot aufgenommen. Leider nicht synchronisiert, aber immerhin untertitelt. Covfefe!

Bei YouTube unterhalten sich Sean David und Daniel Schröckert über DEN Ninja-Film meiner Jugend: „American Fighter 2 – Der Auftrag“. Wer jetzt nicht direkt die Titelmelodie im Ohr hat, hat den Film einfach noch nicht oft genug geschaut.

Von einem Actionfilmklassiker zum nächsten: Melanie Kali hat zum ersten Mal „Phantom Kommando“ geschaut und ihre Meinung dazu veröffentlicht. Schön zu sehen, dass auch junge Menschen dumme 80er-Jahre-Actionfilme zu schätzen wissen.

Und last but not least hat Nerd Nexus (endlich) einen neuen Spiele-Rückblick veröffentlicht. Dieses Mal hat sie sich „Tomb Raider: Underworld“ vorgenommen und daraus ein wie immer interessantes und lehrreiches Video gebastelt.

So, das soll es für diese Woche auch schon gewesen sein. Ich bin mir noch ein wenig unschlüssig, wie umfangreich ich meinen Medienrückblick gestalten möchte. Insbesondere thematisch. Ihr könnt euch aber schon mal darauf einstellen, dass es künftig eher mehr als weniger Links geben wird.

Endlich volljährig!

Unglaublich, aber wahr: Heute vor 18 Jahren habe ich mit meiner Review zu „Final Destination 2“ meinen allerersten Blogbeitrag veröffentlicht. Kinder, wie die Zeit vergeht. Seitdem hat sich einiges verändert. Das digitale Leben findet heute gefühlt ausschließlich in sozialen Netzwerken statt, eigene Blogs führen nur noch ein Nischendasein. Insbesondere persönliche Blogs wie meines. Zahlreiche früher sehr aktive Blogs sind inzwischen inaktiv oder gar gelöscht. Generell lässt sich nicht leugnen, dass die Blogosphäre nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Doch es gibt Hoffnung: Bereits vor rund eineinhalb Jahren rief The Verge dazu auf, das persönliche Bloggen zurückzubringen. Und erst neulich las ich bei Daniel Fiene, dass Blogs derzeit tatsächlich einen Aufschwung erleben. Vielleicht führt die allgemeine Social-Media-Müdigkeit ja tatsächlich dazu, dass Blogs und Webseiten wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Es wäre uns allen zu wünschen.

Insbesondere der Artikel von The Verge lässt mir seit Monaten keine Ruhe. Speziell der folgende Abschnitt:

Tell your stories, build your community, and talk to your people. It doesn’t have to be big. It doesn’t have to be fancy. You don’t have to reinvent the wheel. It doesn’t need to duplicate any space that already exists on the web — in fact, it shouldn’t. This is your creation. It’s your expression. It should reflect you.

2006 ist mein Blog als reines Filmblog gestartet, doch ich merke immer häufiger, dass es auch andere Themen gibt, über die ich gerne schreiben würde. Zum Beispiel über Technik. Über Social Media. Über gesellschaftspolitische Themen. Oder auch mal über persönliche Gedanken, die mich beschäftigen. Vor rund einem halben Jahr hatte ich dafür unter https://blog.svenkietzke.de ein gesondertes Blog aufgesetzt, habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass ich mit dieser Aufteilung nicht glücklich bin. Also habe ich das Experiment beendet und das Blog wieder gelöscht.

Da CineKie.blog nun volljährig ist, halte ich das für eine gute Gelegenheit, um das Blog inhaltlich zu erweitern. Oder anders formuliert: Es ist ein guter Zeitpunkt, es zum Mittelpunkt meines digitalen Ichs zu machen. Und keine Sorge: Es wird hier weiterhin hauptsächlich um Filme gehen. Wenn ich über andere Themen schreiben möchte, nehme ich mir künftig aber die Freiheit, dies hier zu tun. Meine Interessen. Mein Blog. Meine Regeln.

In diesem Sinne: Happy Birthday to Me und auf die nächsten 18 Jahre!

Nein, Bücher und Hörbücher sind nicht dasselbe. Aber wen interessiert’s?

„Ich habe diesen Monat schon sieben Bücher gelesen.“

„Wow, wie machst du das? Ich bin ja schon froh, wenn ich eines pro Monat schaffe.“

„Na ja, ich lese die immer nebenbei.“

„Wie nebenbei?“

„Zum Beispiel während des Sports. Oder der Hausarbeit.“

„Also liest du keine Bücher, sondern hörst Hörbücher?“

„Ja. Das ist doch dasselbe.“

Es gibt Diskussionen, die ich einfach nicht verstehe. Wie zum Beispiel die Diskussion, ob es dasselbe ist, ein Buch zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Ich könnte es ja noch verstehen, wenn darüber diskutiert werden würde, worin die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Varianten liegen, aber nein, insbesondere im Internet (wo sonst) kommt es gar nicht erst so weit. Wie so oft haben sich hier zwei Lager gebildet, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. So wirkt es zumindest auf mich. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Menschen, die Bücher lesen, sich oft intellektuell überlegen fühlen, während diejenigen, die Hörbücher bevorzugen, sich oft herabgesetzt fühlen. Vielleicht ist das auch ein Grund, wieso insbesondere Hörbuch-Anhänger so oft darauf bestehen, dass beides dasselbe ist.

Objektiv betrachtet ist vermutlich jedem klar, dass Bücher und Hörbücher natürlich nicht dasselbe sind. Ich persönlich bevorzuge es, Bücher ganz altmodisch selbst zu lesen. Zum einen, weil ich das Buch dann in meinem eigenen Tempo lesen kann, und mir im Kopf die Betonung einzelner Passagen oder die Stimmen der Protagonisten ganz anders vorstelle, als wenn ich den Text vorgelesen bekomme. Und zum anderen, weil ich beim Hören eines Hörbuchs gedanklich viel schneller abschweife (oder direkt einschlafe), als ich es beim Lesen tue. Beim Lesen kann ich mich stundenlang auf einen Text konzentrieren und darin versinken, beim Hören will mir das einfach nicht geling… oh, guckt mal: ein Eichhörnchen!

Viel interessanter als die Frage, ob jemand lieber Bücher liest oder Hörbücher hört, finde ich ohnehin, ob die Person sich die Zeit nimmt, um sich voll auf das jeweilige Werk einzulassen. Heutzutage scheint es üblich zu sein, alles immer nur noch nebenbei zu machen – und dabei im Zweifel auch nicht alles richtig mitzubekommen. Hauptsache man kann am Ende des Tages sagen, dass man das Buch konsumiert hat. Und ja, ich habe das Wort „konsumiert“ bewusst gewählt. Dasselbe gilt übrigens auch für Filme, Serien und Musik. Ich halte das für eine sehr traurige Entwicklung.

Darüber könnten wir mal häufiger diskutieren …

Instagram: „Du wurdest abgemeldet“, die Betrugserkennung und der Meta-Verified-Support

Gestern Morgen war es mal wieder so weit: Ich wurde bei Instagram (und somit auch bei Threads) mit der Meldung „Du wurdest abgemeldet“ begrüßt. Und das nicht nur auf einem, sondern gleich auf all meinen Geräten. Üblicherweise melde ich mich dann einfach wieder an und gut ist, doch dieses Mal ist es anders. Sobald ich mich auf einem Gerät anmelde, werde ich auf dem vorangegangen Gerät direkt wieder abgemeldet. Und im Browser wurde es zeitweise noch wilder. Dort wurde ich zusätzlich darauf hingewiesen, dass ein verdächtiger Anmeldeversuch festgestellt wurde. Ich bestätigte, dass ich das selbst war, wurde aber dennoch dazu aufgefordert, mein Passwort zu ändern.

Leider kann ich mich auch nach dem Passwortwechsel nicht mehr auf mehreren Geräten anmelden bzw. werde ständig wieder abgemeldet. Als ich mittags im Browser dann ein zweites Mal dazu aufgefordert wurde, mein Passwort zu ändern, dachte ich mir, dies sei eine gute Gelegenheit, um endlich mal den Meta-Verified-Support zu testen.

Um 13:30 Uhr schrieb ich über die Instagram-App eine Nachricht an den Support und schilderte mein Problem. Rund eine Stunde erhielt ich eine Antwort per Mail, in der sich eine Meta-Mitarbeiterin persönlich vorstellte und mich fragte, ob wir kurz telefonieren könnten. Ich bejahte, gab meine Nummer durch, und rund zwei Stunden später klingelte wie angekündigt mein Telefon. Der persönliche Kontakt funktioniert also schon mal.

Leider konnte mir die Support-Mitarbeiterin nur bedingt helfen. Immerhin bestätigte sie meine Vermutung, dass die Betrugserkennung übers Ziel hinausgeschossen und mein Konto als gefährdet gekennzeichnet hat. Leider konnte sie die Kennzeichnung nicht manuell aufheben, gab mir allerdings ein paar Tipps für die Zukunft mit auf den Weg:

Zum einen riet sie mir, auf meinen Apple-Geräten in der Meta-Kontenübersicht unter KontoeinstellungenPasswort und SicherheitGespeicherter Login die Option zum Speichern der Login-Informationen zu aktivieren, da die iCloud-Synchronisation es der Betrugserkennung einfacher machen würde, verschiedene Geräte demselben Nutzer zuzuordnen.

Außerdem empfahl sie mir, nach der Anmeldung auf einem neuen Gerät in der Meta-Kontenübersicht zu prüfen, ob das Gerät unter KontoeinstellungenPasswort und SicherheitHier bist du aktuell angemeldet als unbekannt aufgeführt wird, und es dann bei Bedarf manuell zu bestätigen.

Ansonsten bleibt mir jetzt leider einfach nur zu warten. In ein paar Tagen soll sich die Betrugserkennung beruhigt haben und mein Konto wieder wie gewohnt nutzbar sein. Bis dahin soll ich Instagram und Threads nach Möglichkeit nur auf einem einzigen Gerät nutzen – was schon irgendwie blöd ist, da ich je nach Netzwerk und Funktion praktisch ununterbrochen zwischen der App und dem Browser hin und her wechsle. Fun Fact: Ich habe mich selbstverständlich trotzdem daran gehalten, wurde heute Morgen aber dennoch erneut von meinem Smartphone abgemeldet. Mal schauen, wie lange mein Konto in diesem nervigen Status verbleibt.

[Update 09.04.] Nachdem ich heute Morgen schon wieder abgemeldet und selbst auf dem Smartphone aufgefordert wurde, mein Passwort (zum inzwischen insgesamt fünften Mal) zu ändern, habe ich mal ein wenig experimentiert und bin, so hoffe ich, auf die Lösung meines Problems gestoßen: War man auf einem Gerät bzw. in einem Browser schon mal angemeldet, schlagen sowohl Instagram als auch Threads das Konto bei der Anmeldung direkt vor, sodass man es nur noch auswählen muss. Statt diese „Schnellanmeldung“ zu nutzen, habe ich angeklickt, dass ich ein weiteres bestehendes Konto anmelden möchte, und sowohl den Nutzernamen als auch das Passwort noch mal manuell eingegeben. Auf diesem Weg konnte ich mich nun auch wieder problemlos auf mehreren Geräten anmelden. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen weiter.

Fazit: Eine Betrugserkennung ist super – wenn sie wie gewünscht funktioniert. Schießt sie übers Ziel hinaus, kann sie allerdings auch sehr schnell sehr nervig werden. Aber lieber so als andersrum.

Meta Verified: mein Fazit nach 6 Wochen

Wer mit mir bei Facebook und/oder Instagram in Kontakt steht, wird es vielleicht schon bemerkt haben: Ich habe dort seit einiger Zeit einen blauen Verifizierungshaken. Nicht etwa, weil ich von Meta plötzlich als prominent eingestuft werde, sondern weil ich das kostenpflichtige Meta-Verified-Abo abgeschlossen habe. Was dieses Abo beinhaltet, was es kostet, warum ich es abgeschlossen habe und ob es sich meiner Meinung nach lohnt? Lest weiter, dann erfahrt ihr es!

Meta Verified – was ist das und was kostet es?

Kurz und knapp: Meta Verified ist ein optionales Premium-Abo von Meta, das diverse Zusatzfunktionen bietet. Oder zumindest bieten soll. Aber dazu später mehr. Die offizielle Beschreibung sieht wie folgt aus:

Bevor ich zu den einzelnen Funktionen komme, verrate ich euch erst mal die Preise: Schließt ihr Meta Verified über den Browser ab, kostet das Abo 13,99 Euro monatlich. Über die App zahlt ihr 16,99 Euro. Und als wäre das nicht schon sportlich genug, gibt es noch zwei Haken:

Haken #1: Für Instagram lässt sich das Abo derzeit ausschließlich über die App buchen, dort zahlt ihr also zwangsläufig 16,99 Euro pro Monat.

Haken #2: Jede Plattform und jedes Konto benötigt ein eigenes Abo. Möchtet ihr also Facebook und Instagram damit nutzen, müsst ihr zweimal bezahlen. Habt ihr bei Instagram mehrere Konten und möchtet das Abo mit jedem Konto nutzen, müsst ihr auch für jedes Konto zahlen.

Zum zweiten Punkt gibt es seit dieser Woche allerdings eine kleine Entschärfung: Meta bietet inzwischen ein Bundle für Facebook und Instagram an. Habt ihr das Abo bei Facebook abgeschlossen, könnt ihr eurer Instagram-Konto dem laufenden Abo zu einem vergünstigten Preis hinzufügen. Unter zwei Voraussetzungen: Die beiden Konten müssen in der Meta-Kontenübersicht miteinander verknüpft und der Name und das Profilbild müssen identisch sein. So zahlt ihr für Facebook und Instagram „nur“ 23,99 Euro (und weil Threads zu Instagram gehört, seid ihr auch dort automatisch verifiziert).

So viel zu den Preisen, kommen wir nun zu den Funktionen (und meiner Meinung dazu) …

Eingehende Verifizierung

Die Verifizierung ist (im Gegensatz zu X aka Twitter) eine echte Verifizierung. Hier wird tatsächlich geprüft, ob ihr die Person seid, die ihr vorgebt zu sein. Um dies sicherzustellen, werdet ihr nach Abschluss des Abos in der jeweiligen App aufgefordert, einen Verifizierungsprozess durchzuführen. In diesem fotografiert ihr euren Personalausweis (oder ein ähnliches Ausweisdokument) ab, welcher dann mit eurem Namen und Foto im Profil abgeglichen wird. Daraus folgt: Meta Verified lässt sich nur nutzen, wenn ihr eine (volljährige) natürliche Person seid und bei Facebook/Instagram euren echten (und vollständigen) Namen sowie ein Profilbild nutzt, auf dem ihr gut zu erkennen seid.

Insgesamt halte ich die Verifizierung für eine sinnvolle Sache und gut gelöst. Identitätsdiebstahl ist kein kleines Problem, und zu wissen, dass die Person, mit der man sich unterhält, echt ist, kann je nach Situation schon eine gewisse Sicherheit geben. Allerdings finde ich auch, dass solch eine wichtige Funktion nicht Teil eines Premium-Abos sein sollte.

Kontoschutz

Kommen wir zum proaktiven Kontoschutz. Dieser soll euch vor Nachahmern schützen – wie gut das funktioniert, kann ich derzeit allerdings nicht abschätzen. Wie es der Zufall will, gibt es bei Instagram zwar tatsächlich zwei Konten, die meinen Namen und mein Profilbild nutzen und nicht von mir stammen, allerdings sind beide Konten seit Jahren inaktiv. Mal abwarten, ob diese von Meta nun tatsächlich irgendwann gelöscht werden. Wenn nicht, ist das ein guter Grund, um den nächsten Punkt zu testen …

Support-Team

Wer Meta Verified bucht, kann Kontakt zu echten Support-Mitarbeitern aufnehmen. Derzeit zwar leider nur über die Apps und nicht über den Browser, aber besser als nichts. Da ich in den letzten Wochen keinen Grund hatte, den Support zu kontaktieren, kann ich noch nichts dazu sagen, wie gut dieser funktioniert. Aber es ist schon mal schön zu wissen, dass es bei Problemen und Fragen einen menschlichen Ansprechpartner gibt.

Update vom 07.04.24: Gestern habe ich den Support zum ersten Mal in Anspruch genommen.

Exklusive Sticker

Ihr liebt Storys und Reels? Dann aufgepasst, denn mit Meta Verified bekommt ihr exklusive Sticker, mit denen ihr ordentlich angeben könnt. Wie diese aussehen? Richtig richtig cool! Seid ihr bereit? Dann haltet euch fest, hier kommen sie:

Der Hammer, oder? Also wenn die keinen monatlichen Beitrag wert sind, dann weiß ich auch nicht …

Zugriff auf Testfunktionen

Kommen wir zum letzten Punkt – und damit auch zu dem Grund, weswegen ich Meta Verified gebucht habe: dem vorzeitigen Zugriff auf Testfunktionen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Spielkind bin. Ich liebe es, neue Funktionen auszuprobieren. Fragt mich bitte nicht warum, es macht mir einfach Spaß. Und da Facebook und Instagram immer noch die beiden sozialen Netzwerke sind, mit denen ich täglich am meisten rumspiele, bin ich auch entsprechend neugierig, was sich dort so tut.

Leider ist speziell dieser Punkt derzeit extrem enttäuschend. Kurz und knapp: Bislang konnte ich keine neuen Funktionen entdecken. Ich schiebe das momentan darauf, dass Meta Verified noch ausgerollt wird, also noch nicht allen Nutzern zur Verfügung steht. Mal schauen, was sich an dieser Stelle tut, wenn der Roll-out abgeschlossen ist.

Mein Fazit nach 6 Wochen

Ich sag’s wie es ist: Für „normale“ Nutzer lohnt sich Meta Verified meiner Meinung nach derzeit absolut nicht. Es sei denn, ihr braucht für euer Ego unbedingt einen blauen Haken. Aber dann würde ich euch vermutlich eher eine Therapie als ein Meta-Verified-Abo empfehlen.

Für Kreativschaffende hingegen kann das Abo durchaus sinnvoll sein. Zum einen, um sich vor Nachahmern zu schützen, und zum anderen, um bei Problemen einen Ansprechpartner zu haben. Das kann einem schon den einen oder anderen Euro wert sein.

Ich für meinen Teil bin gespannt, wie sich Meta Verified in den nächsten Monaten entwickelt. Erst gestern z. B. hat heise online berichtet, dass Meta für die EU derzeit werbefreie Bezahlabos bei Facebook und Instagram prüft. Mal schauen, ob das dann eine Funktion von Meta Verified wird. Oder ob Meta-Verified-Nutzer die Werbefreiheit zumindest vergünstigt dazubuchen können. Keine Werbung – das wäre dann tatsächlich mal ein echter Mehrwert …

Self-Statements: The Importance Of Being Asked #135

Da ich vor ein paar Wochen meine Liebe zum Bloggen wiederentdeckt habe, kann ich mich eigentlich hin und wieder auch mal ein wenig an der Blogosphäre beteiligen. Und was läge da näher, als bei den Bloggern zu starten, deren Blogs ich ohnehin lese.

Los geht’s dementsprechend heute mit Self-Statements: The Importance Of Being Asked von Passion of Arts:

1. Wenn du dir einen Namen geben bzw. wählen würdest, welcher wäre das?

Vermutlich CineKie oder kurz Cine. So werde ich in meinen Nerd-Kreisen eh bereits genannt.

2. Die Sonne erlischt. Wo siehst du dich in diesem Szenario?

Am Meer mit einer Kamera in der Hand. Gut, hängt vermutlich auch davon ab, wie schnell sie erlischt …

3. Xylophon oder Triangel?

Triangel. Aber auch nur, weil ich dabei an den grandiosen „Triangle – Die Angst kommt in Wellen“ denken muss.

4. Du kommst nach deinem Tod ins Paradies. Wie sähe das bei dir aus?

So wie jetzt auch, nur ohne Arbeit und mit Scarlett Johansson an meiner Seite.

5. Welches war dein erstes Haustier?

Das waren ein paar namenlose Guppys.

6. Glaubst du an ein Leben nach dem ultimativen Film?

Nein. Sollte der ultimative Film tatsächlich eines Tages gedreht werden, werden das Leben, das Universum und der ganze Rest zweifellos unverzüglich enden.

7. Ist das Marmeladenbrot mit der Unterseite oder der Oberseite auf den Boden gefallen?

Selbstverständlich mit der Oberseite. Und wer den Film „Devil“ gesehen hat, weiß auch wieso.

8. Welches Musikstück beschreibt deinen derzeitigen Zustand?

„Poison“ von Alice Cooper.

9. In welcher deutschen Stadt würdest du gern leben? Was würdest du dort gerne tun?

Eigentlich fühle ich mich hier in Kiel ganz wohl. Hamburg könnte aufgrund der größeren Auswahl an Kinos und der ausgeprägten Fotografieszene auch noch ganz interessant sein.

10. Akte X oder Twin Peaks?

Mulder. Scully. Übernehmen Sie!

11. Freibad oder Natursee?

Weder noch. Meinen behaarten Rücken möchte ich niemandem zumuten.

12. Warum wärst du ein guter Geheimagent?

Weil ich so unscheinbar und vergessenswert aussehe. Ich würde nie als Bedrohung wahrgenommen werden und nach erfolgreicher Mission würde sich niemand an mein Gesicht erinnern.

13. Du könntest Staatsoberhaupt deines eigens gebildeten Landes sein. Was für eine Regierungsform, welche Besonderheiten hätte dieses und wie würde dein Regieren aussehen?

Diese Frage übersteigt meine Phantasie.

14. Du wachst in einem Paralleluniversum auf. Dort bist du verheiratet, hast zwei Kinder und einen alltäglichen Büro-/Verwaltungs-/Normaloirgendwasberuf. Du lebst in einem Vorstadthaus mit Garten und würdest dich jeden Freitag Abend mit Freunden in einem nahegelegenen Pub treffen. Wie klingt das für dich?

Unrealistisch. Ich würde mich niemals jeden Freitag freiwillig mit Menschen treffen.

15. Welche Rolle von Harrison Ford findest du am interessantesten?

Das wäre dann wohl Rick Deckard in „Blade Runner“.

16. Hast du schon einmal ein einfaches Gericht gekocht/etwas einfaches gebacken und es ist dir irgendwie völlig misslungen?

Selbstverständlich. Ich bin ein Mann.

17. Bist du eher Choleriker, Phlegmatiker, Sanguiniker oder Melancholiker?

Darüber muss ich erst mal in Ruhe nachdenken …

18. Glaubst du noch, Adam Sandler wird irgendwann einen guten Film machen?

Das hat er bereits getan. Adam Sandler muss niemandem mehr etwas beweisen.

19. Was hältst du von Jan Böhmermann?

Ein Mensch, der sich selbst auf der richtigen Seite wähnt, aber mit denselben Methoden arbeitet wie die Menschen, gegen die er einen Kreuzzug führt. Mein Fall ist er nicht.

20. Warum füllst du das hier eigentlich jede Woche aus?

Tue ich nicht, dies ist das erste Mal für mich.

Es ist offiziell: „Bad Boys 4“ kommt!

Gute Neuigkeiten: Wie ich eben gelesen habe, hat „Bad Boys 4“ offiziell grünes Licht bekommen. Will Smith und Martin Lawrence sind selbstverständlich wieder mit dabei, inszeniert wird der Film von den „Bad Boys for Life“-Regisseuren Adil El Arbi und Bilall Fallah.

Da mir „Bad Boys for Life“ ausgesprochen gut gefallen hat, freue ich mich gerade tierisch über diese News. Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Smith und Lawrence, sondern auch alle anderen Darsteller zurückkehren. Speziell die Neuzugänge aus dem dritten Teil sind mir überraschend stark ans Herz gewachsen …

„Cobra Kai“ bekommt eine finale sechste Staffel!

Vor lauter Freude fast vergessen zu erwähnen: „Cobra Kai“, eine der meiner Meinung nach besten Serien der letzten Jahre, bekommt eine sechste Staffel. Diese wird dann gleichzeitig auch das Finale darstellen, was mich hoffen lässt, dass die Macher die Geschichte tatsächlich zu einem runden Ende führen. Hach, das wird toll!

 

„Chucky“ bekommt eine dritte Staffel

Die zweite Staffel von „Chucky“ ist in Deutschland noch nicht mal gestartet (in 10 Tagen ist es endlich so weit), aber dafür steht schon jetzt fest: Es wird eine dritte Staffel geben. Ich als alter Chucky-Fan freue mich tierisch darüber. Von dem zynischen Puppenkiller kann ich einfach nicht genug bekommen.

Btw.: Wieso gibt’s die erste Staffel eigentlich noch immer nicht auf Blu-ray? Ich prangere das an!

Im Fediverse folgen:

Kategorien

Archiv

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner