Möge der Horrorctober beginnen!
Endlich habe auch ich meine Letterboxd-Liste für den diesjährigen Horrorctober erstellt. 13 Horrorfilme, die ich noch nicht kenne, warten auf ihre Sichtung. Wobei ich insgesamt deutlich mehr Filme schauen werde, da einige Titel einen ganzen Dämonenschwanz nach sich ziehen. So werde ich zum Beispiel vor „Paranormal Activity: Next of Kin“ noch mal einen Rewatch der kompletten Reihe starten. Und auch bei „Candyman 2 – Die Blutrache“ werde ich die Chance nutzen und direkt alle vier Filme schauen. Bei anderen Titeln muss ich noch recherchieren, ob ich die jeweiligen „Anhängsel“ im Stream finde (sofern ich sie nicht im Regal stehen habe). So oder so werde ich diesen Monat gut zu tun haben.

Mein Ziel war es, eine blutrote Mischung aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Subgenres zu finden. Insgesamt ist mir das meiner Meinung nach ganz gut gelungen – auch wenn jüngere Filme, was nur wenig überraschend sein dürfte, dominieren.
Damit ihr nicht gezwungen seid, mein Letterboxd-Profil aufzurufen, hier die Filme in Textform:
Hügel der blutigen Augen (1977)
Patrick (1978)
Phantom der Oper (1989)
Candyman 2 – Die Blutrache (1995)
Dark Water – Dunkle Wasser (2005)
The Strangers – Opfernacht (2018)
Suspiria (2018)
The House at Night (2020)
The Deep House (2021)
Antlers (2021)
Paranormal Activity: Next of Kin (2021)
The Cellar – Verlorene Seelen (2022)
Das erste Omen (2024)
Und damit bleibt mir jetzt nur noch zu schreiben: Möge der Horrorctober beginnen!
Mein Telekom-Moment
Es klingt an der Tür. Telekom-Vertrieb.
„Danke, kein Interesse.“
„Sie wissen doch gar nicht, worum es geht.“
„Doch, um einen Glasfaseranschluss.“
„Genau. Und ich muss Sie aufnehmen.“
„Müssen Sie nicht.“
„Doch, muss ich. Ihre Hausverwaltung hat mich beauftragt.“
„Dann kläre ich das mit ihr, aber nicht heute.“
„Ich möchte aber nicht noch mal wiederkommen müssen.“ (geht einen Schritt auf mich zu)
„Müssen Sie auch nicht, ich werde hier eh nichts unterschreiben und kläre das selbst.“
„Wenn ich Sie jetzt nicht aufnehme, werden Sie ausgeschlossen und müssen später 800 Euro fürs Verlegen der Kabel zahlen. Alle anderen Nachbarn habe ich schon aufgenommen, nur Sie fehlen noch.“
„Kein Problem, dann zahle ich die 800 Euro.“
„Ich muss Sie aber trotzdem aufnehmen.“ (geht erneut einen Schritt auf mich zu und steht nun auf meiner Türschwelle)
„Gehen Sie bitte einen Schritt zurück.“
„Ich bin nicht in Ihrer Wohnung.“ (und bleibt stehen – WTF!?!)
„Ich schließe jetzt die Tür, gehen Sie bitte.“ (ich schließe die Tür)
klingeln klopfen klingeln
(ich öffne erneut die Tür) „Sie sollen gehen.“
„Sie verstehen das nicht, wenn ich Sie jetzt nicht aufnehme, haben Sie bald kein Internet mehr.“
„Wie gesagt, ich kläre das mit meiner Hausverwaltung und melde mich dann ggf. selbst bei der Telekom.“
„Die können den Auftrag dann aber nicht annehmen.“
„Warum nicht?“
„Das kann nur ich. Dafür bin ich jetzt hier.“
Long story short: Irgendwann ist er dann abgedüst. Um nicht den Rahmen zu sprengen,, habe ich dieses „Gespräch“ verkürzt.
Hausverwaltung: „Wir haben den nicht beauftragt. Sollte in den Wohnungen etwas verlegt werden müssen, regeln wir das.“
Nachbarn: „Wir haben uns nicht aufnehmen lassen, wir haben den auch weggeschickt.“
„Fun“ Fact: Ein Nachbar hat gestern sogar die Polizei gerufen, weil der Kerl so aufdringlich war.
Ich hab schon vieles erlebt, aber puh, das ist echt ein ganz neues Level.
Ich hätte Casting Director werden sollen
Ich schaue gerade Ti Wests „Pearl“. Bei einem der männlichen Darsteller denke ich „Mensch, der wäre bestimmt auch ein guter Superman. Wer is’n das?“.
Also schaue ich in der IMDb nach: Der Schauspieler heißt David Corenswet. Und er IST der neue Superman.
Ich hätte Casting Director werden sollen.
In Springfield they’re eating the dogs …
The Dark Knight … rises
Ich schäme mich es zuzugeben, aber ich habe dieses Video heute erst entdeckt. Wofür ich mich vermutlich eher schämen sollte, es aber nicht tue: Ich habe beim Schauen Tränen gelacht.
„I’ve stabbed you!“
„I stabbed you first!“
Ja, ich habe einen extrem simplen Humor.
Medienrückblick KW 31/2024
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, lege ich derzeit meine Blogs und Social-Media-Kanäle zusammen. Ich bin es einfach leid, alles doppelt und dreifach zu pflegen. Daher wird dieses Blog hier nun meine persönliche Heimat für alles, wirklich alles, womit ich mich beschäftige. Meine Filmreviews, meine Fotos, meine Gedanken zu was auch immer – alles landet nun hier in diesem Blog. Ein Blog, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Insbesondere das Zusammenlegen der Blogs (das war vielleicht ’n Haufen Arbeit) hat mich in den letzten Wochen so sehr in Anspruch genommen, dass ich nur wenig bis gar keine Zeit hatte, mich mit dem Mediengeschehen zu beschäftigen. Inzwischen bin ich so gut wie fertig und daher auch wieder deutlich entspannter. Also: Los geht’s!
Die Woche begann mit einem Knall: Bianca „Bibi“ Heinicke ist zurück und unter die Blogger gegangen. Gut, um ehrlich zu sein, ist Bianca Heinicke mir komplett egal und der esoterische Unterton ihres Blogs mir zutiefst suspekt. Aber hey, vielleicht führt ihre Neuausrichtung ja dazu, dass persönliche Blogs wieder populärer werden. Ich würde das ziemlich cool finden.
Apropos Knall: Ein 17-Jähriger steht unter Verdacht, einen Zugunfall verursacht zu haben, um ihn filmen und bei YouTube hochladen zu können. Ach ja, was tut man nicht alles für ein paar Klicks. Ich habe keine Ahnung, was in solchen Menschen vor sich geht, dafür jetzt aber Lust, mir mal wieder „Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ anzuschauen.
Seit Donnerstag kann der Film „Godzilla Minus One“ bei Netflix auch in einer Schwarz-Weiß-Version geschaut werden. Wer glaubt, dass hier nur die Farben heruntergedreht wurden, irrt gewaltig. Wie viel Arbeit tatsächlich dahinter steckt, erklärt Golem.de hier. Ich selbst bin übrigens ein großer Fan von (gut gemachten) Schwarz-Weiß-Filmen. Wirklich schade, dass solche Versionen oft nur als Bonus fürs Heimkino veröffentlicht werden.
Weiter geht’s mit meiner absoluten Lieblings-Slasher-Reihe: Neve Campbell hat bestätigt, dass Sidney in „Scream 7“ nicht nur dabei sein, sondern auch wieder im Mittelpunkt stehen wird. Bezüglich des Films bin ich zwar nach wie vor eher skeptisch (zumal ich den Machern noch immer nicht verziehen habe, was sie im fünften Teil getan haben), freue mich aber für Campbell. Hoffentlich bekommt Sidney das Comeback, das sie verdient!
Ganz anderes Thema: Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Faible für Esoterik und Verschwörungstheorien habe. Nicht etwa, weil ich an den Quatsch glaube, sondern weil ich diese Themen aus psychologischer Sicht unendlich faszinierend finde. Wer schon immer mal ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln bekommen wollte, dem empfehle ich das Video Der Fall Zara Secret – Wie diese Influencerin mit Verschwörungstheorien abkassiert von den Quarks Science Cops. Und wer mit diesem Video durch ist …
… kann eigentlich direkt mit der Doku Die Wahrheit der anderen: Reichsbürger, Neue Rechte und Radikalisierung weitermachen. Der Übergang ist da erschreckend fließend.
Da ich gerade bei Menschen bin, die an schräge Dinge glauben: Arte hat eine Dokumentation über amerikanische christliche Fundamentalisten veröffentlicht. „Armageddon – Evangelikale und die letzte Schlacht“ kann sowohl direkt bei Arte als auch bei YouTube geschaut werden. Ich weiß schon, wieso ich Religionen eher skeptisch sehe.
Nun aber wieder zurück zu den schönen Themen des Lebens: Melanie Kali war mal wieder fleißig und hat zum ersten Mal „Stirb langsam“ geschaut. Auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde es immer wieder schön, wenn junge Menschen „alte“ Klassiker nicht nur schauen, sondern sie auch zu schätzen wissen.
Witzig: Erst gestern habe ich nebenbei mal wieder „I, Robot“ laufen lassen. Das kommt bei mir durchaus öfter vor, denn auch wenn der Film so seine Schwächen hat, mag ich ihn doch unheimlich gerne. Heute lese ich dann bei heise online, dass „I, Robot“ dieses Jahr 20 Jahre alt wird. Zufälle gibt’s.
So, und das war’s dann auch für diese Woche. Mal schauen, was die nächste bringt …