Gleich in der ersten Nacht werden Pauline (Mylène Farmer) und ihre beiden Töchter Beth (Emilia Jones) und Vera (Taylor Hickson) in ihrem neuen Zuhause von Unbekannten brutal überfallen. 16 Jahre später ist Beth (Crystal Reed) eine erfolgreiche Autorin von Horrorromanen, während Vera (Anastasia Phillips) unter schweren Angststörungen leidet und immer noch bei ihrer Mutter wohnt. Eines Nachts erhält Beth von ihrer Schwester einen mysteriösen Anruf und macht sich auf den Weg zu ihrer Familie – nicht ahnend, was sie dort erwartet …

Nach dem von Kritikern und Publikum gleichermaßen geschätzten „Martyrs“ und dem meiner Meinung nach stark unterschätzten „The Tall Man“ begibt sich Regisseur und Drehbuchautor Pascal Laugier abermals in die Welt menschlicher Abgründe. Und bereitet mir ein großes Problem, denn es ist beinahe unmöglich, über den Film zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Je weniger ihr wisst, desto mehr werdet ihr „Ghostland“ genießen können, weswegen ihr sowohl Filmbesprechungen als auch die Trailer nach Möglichkeit meiden solltet.

Was ich euch allerdings verraten kann, ist, dass Laugier erneut ein düsterer, bedrückender und extrem straff inszenierter Genrefilm gelungen ist, dessen Atmosphäre und Spannung dafür sorgten, dass ich ab der Hälfte des Films, und ich übertreibe jetzt nicht, konstant schweißnasse Hände hatte. Und obwohl „Ghostland“ nicht sonderlich blutig ausfällt, sind einige Szenen in ihrer Darstellung nur schwer zu ertragen, was nicht zuletzt den tollen Darstellerinnen und dem gelungenen Make-up zu verdanken ist.

Auch wenn er die Regeln nicht neu schreibt: definitiv ein feiner Film!

Meine Wertung: 8/10

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