The Woman in the Window (2021)

Die unter Platzangst leidende Kinderpsychologin Anna Fox (Amy Adams) beobachtet vom ihrem Fenster aus den Mord an ihrer Nachbarin (Julianne Moore), doch aufgrund ihrer psychologischen Verfassung schenkt ihr die Polizei keinen Glauben …

Amy Adams, Julianne Moore, Jennifer Jason Leigh, Gary Oldman, Wyatt Russell und Anthony Mackie – was kann bei solch einer Darstellerriege schon schiefgehen? Leider eine ganze Menge, denn von den tollen Darstellern und einer wirklich edlen Optik einmal abgesehen, hat „The Woman in the Window“ leider recht wenig zu bieten. Langweilig wird der Film zwar nie, wirklich spannend aber auch nicht. Und mindestens zwei der zahlreichen Twists kommen so aus dem Nichts, dass sie komplett ihre Wirkung verfehlen. Da schaue ich doch lieber zum wiederholten Male Alfred Hitchcocks Meisterwerk „Das Fenster zum Hof“ oder, wenn es etwas moderner sein soll, D. J. Carusos „Disturbia“.

Meine Wertung: 6/10

Zack Snyder’s Justice League (2021)

Nach Supermans (Henry Cavill) Tod sieht Steppenwolf (Ciarán Hinds) endlich seine Chance gekommen, die Erde mit Hilfe der mächtigen Mutterboxen einzunehmen, doch Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) stellen sich ihm, unterstützt von Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und dem Flash (Ezra Miller), entschlossen entgegen …

Jupp, Zack Snyders vier Stunden lange, sich glücklicherweise aber kürzer anfühlende Version dieses Films ist ohne Zweifel deutlich besser als der Whedon-Cut. Klar, nicht alle Schwachpunkte wurden beseitigt (die Dialoge sind teilweise immer noch, nun ja …), aber insgesamt hinterlässt diese Version einen deutlich runderen und in sich schlüssigeren Eindruck, wovon speziell die neu eingeführten Figuren profitieren. Und der Epilog macht dann tatsächlich noch mal Lust auf mehr – wirklich bedauerlich, dass die offenen Handlungsstränge wohl nie zu einem Abschluss gebracht werden … werden. Komm schon, Warner: Gib dir ’nen Ruck!

Meine Wertung: 8/10

Honest Thief (2020)

Jahrelang hat Tom Dolan (Liam Neeson) Banken ausgeraubt, nun möchte er sich der Liebe wegen dem FBI stellen und das gestohlene Geld zurückgeben. Leider gerät er dabei an den korrupten Agenten John Nivens (Jai Courtney), der das Geld behält und Tom einen Mord anhängt …

Handwerklich solider Actionthriller, der das Rad zwar nicht neu erfindet, dank des wie immer motivierten Liam Neeson (davon dürfte sich Bruce Willis gerne mal eine Scheibe abschneiden) und der zwar seltenen, dann aber durchaus brauchbaren Actionszenen gut zu unterhalten weiß. Viel Freude bereiten außerdem Kate Walsh als sympathisch-quirlige Annie sowie Jeffrey Donovan als das Herz (und die Hündin) am rechten Fleck tragender FBI-Agent. Kein Film für die Ewigkeit, aber sympathisch genug, um ihn auch ein zweites Mal zu schauen.

Meine Wertung: 7/10

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