Der zweite „Godzilla“-Trailer ist da!

Aber da ihr das vermutlich eh schon alle wisst, spare ich mir große Worte und sage nur: Nett! Atmosphärisch! Oder alternativ: GEIL GEIL GEIL! [youtube https://www.youtube.com/watch?v=LcO2HCvf4rA]

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Ein kurzes Fazit zu … „RoboCop“ (2014)

„RoboCop“ mit familienfreundlicher FSK-12-Freigabe? In den Achtzigern wäre dies ein schlechter Scherz gewesen, beim Remake des zynisch-brutalen Klassikers ist es Realität. Doch oh Wunder, der Film funktioniert! Nicht zuletzt, weil Regisseur José Padilha zwar die Rahmenhandlung übernimmt und das Original in vielen kleinen Anspielungen würdigt, dabei jedoch inhaltlich neue Wege einschlägt, andere Prioritäten setzt und das Geschehen dem heutigen Zeitgeist anpasst. Auch 2014 steht der tödlich verletzte Polizist Alex Murphy im Mittelpunkt, der als „RoboCop“ wieder aufersteht und fortan nicht nur gegen das Verbrechen, sondern insbesondere um seine eigene Identität kämpfen muss. Padilha setzt den Schwerpunkt hierbei wesentlich stärker auf Murphys Entwicklung, dessen Verhältnis zu seiner Familie und den inneren Konflikten aller Beteiligten. Speziell Gary Oldman begeistert hierbei als RoboCop-Entwickler Dr. Norton, der prinzipiell nur Gutes tun möchte, dabei jedoch das eigentliche Ziel aus dem Auge zu verlieren droht. Die Verbrecherjagd und somit auch die Action fährt Padilha hingegen spürbar zurück. Immerhin sind die wenigen Actionszenen hervorragend choreografiert und überraschend gut getrickst, lassen jedoch wenig überraschend die rohe Wucht des Originals und zudem einen wirklich bedrohlichen Gegner vermissen. Wie bereits im Original ist Gesellschaftskritik auch im 2014er „RoboCop“ ein Thema. Die moralische Fragwürdigkeit des modernen Militärs wird ebenso angesprochen wie die Skrupellosigkeit großer Konzerne und die Manipulation des Volkes durch die Massenmedien. Leider kratzt José Padilha bei seiner Kritik stets nur an der Oberfläche und bleibt letztlich zu brav, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und zum Nachdenken anzuregen. Meine Wertung: 7/10

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Im Kino gesehen: „Jack Ryan: Shadow Recruit“

Achtung, wichtige Warnung: Aufgrund akuter Müdigkeit zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Review kann der nun folgende Text Spuren von zusammenhanglosen Sätzen und wirrem Geschreibsel enthalten. Ich bitte dies zu entschulddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd ddd … bin wach! Bin wach! Worum geht’s Der 11. September 2001 hat viele Leben verändert. So auch das von Jack Ryan (Chris Pine), der sich als Reaktion auf die Anschläge den Marines anschließt, statt sein Studium zu beenden. In Afghanistan wird Jack jedoch so schwer verletzt, dass seine Karriere ein jähes Ende findet. Während die angehende Ärztin Cathy Muller (Keira Knightley) alles daran setzt, Jacks körperliche Gesundheit wieder herzustellen, tritt CIA-Agent Thomas Harper (Kevin Costner) an Jack heran und rekrutiert ihn als CIA-Analyst. 10 Jahre später arbeitet Jack undercover an der Wall Street. Dort entdeckt er verdächtige Geldströme, die zu dem russischen Oligarchen Viktor Cherevin (Kenneth Branagh) führen. Harper schickt Jack nach Russland, um die Hintergründe aufzudecken. Doch kaum in Moskau angekommen, wird auf Jack ein Mordanschlag verübt. Mit Hilfe von Harper und Cathy findet Jack heraus, dass Cherevin einen Anschlag plant, der Amerikas Wirtschaft ruinieren könnte … Meine Meinung Es wird Zeit für eine Beichte: Obwohl „Jagd auf Roter Oktober“ seit mindestens einem Jahrzehnt in meinem Filmregal steht, habe ich den Film bis heute nicht gesehen. Und trotz ihres guten Rufes sind sowohl „Die Stunde der Patrioten“ als auch „Das Kartell“ in meinem Gedächtnis eher der Kategorie „ganz okay“ zugeordnet. Wirklich begeistern konnte mich bislang lediglich „Der Anschlag“, dessen zweite Hälfte ich zu meinen fesselndsten Kinomomenten zähle. Und ja, ich finde es immer noch schade, dass Ben Affleck den gewieften Analysten nur ein einziges Mal verkörpern durfte. Steinigt mich doch! Treu nach dem Motto „Reboot tut gut!“ darf sich ab heute stattdessen Chris Pine in einem Neuanfang der Serie beweisen. Nun müssen Reboots einer Filmreihe prinzipiell weiß Gott nichts Schlechtes sein. Wenn sie unterhaltsam sind, alte Gewohnheiten abschütteln und der bereits bekannten Geschichte neue Facetten hinzufügen können, warum nicht? Doch um es gleich vorweg zu nehmen: Trotz guter Besetzung kann Kenneth Branaghs „Jack Ryan: Shadow Recruit“ die Hoffnung auf einen würdigen Neuanfang nur teilweise erfüllen. Die gute Nachricht: An Chris Pine scheitert der Film definitiv nicht. Pines Darstellung ist engagiert, zuweilen überraschend vielschichtig und empfiehlt ihn durchaus für zukünftige Jack-Ryan-Abenteuer. Dasselbe gilt für Kevin Costner, der als väterlicher Mentor mit Rat und Tat zur Seite steht – wenn’s darauf ankommt, auch mit dem Gewehr im Anschlag. Auch Keira Knightley weiß (nicht nur optisch) zu gefallen, obgleich ihre Entwicklung von Jack Ryans misstrauischer Freundin hin zum unverzichtbaren Teammitglied arg unglaubwürdig und zuweilen unfreiwillig komisch wirkt. Doch das ist immer noch besser als Kenneth Branagh, der als russischer Bösewicht zwar solide aufspielt, jedoch zum reinen Abziehbild alter Feindbilder verkommt. Und damit sind wir auch schon bei dem Grundproblem des Films angekommen: Er bietet nur altbekannte Kost. Und was noch schlimmer ist: Er verpackt diese nicht mal sonderlich gut. Die durchaus nicht uninteressante Geschichte wird pflichtbewusst, aber überraschungs- und leider auch recht spannungsarm vorangetrieben. Jacks Einbruch in Cherevins EDV-System, während selbiger von Cathy beim Abendessen abgelenkt wird, gehört sicherlich zu den besseren Momenten, lädt den genreerprobten Zuschauer aber auch nicht gerade zum Fingernägelkauen ein. Und die wenigen Actionszenen in Form kurzer Prügeleien, Schießereien und Verfolgungsjagden sind zwar solide inszeniert, zeigen aber auch nichts, was man nicht anderswo schon spektakulärer und vor allem packender gesehen hat. Hinzu gesellen sich unnötige Logiklöcher, die keinen Analysten benötigen, um sie zu erkennen. Wieso Jack Ryan nach seiner Ankunft in Russland nicht zügig erschossen, sondern erst durch halb Moskau bis in sein Hotel kutschiert wird, gehört mit Blick auf den löcherigen Masterplan da noch zu den harmloseren Fragen. Mein Fazit Solider Agententhriller ohne echte Höhepunkte, dessen einfallslose Inszenierung enttäuscht, während die Besetzung durchaus Lust auf mehr macht. Meine Wertung: 6/10

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Ein kurzes Fazit zu … „American Hustle“

Dienstag stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: „American Hustle“ oder „Winter’s Tale“? Diverse verliehene Preise, zehn Oscar-Nominierungen, begeisterte Kritiker und die Empfehlungen sowohl bei Twitter als auch bei Facebook ließen meine Wahl auf David O. Russells („Silver Linings“, „The Fighter“) „American Hustle“ fallen. Doch wirklich glücklich bin ich mit dieser Entscheidung im Nachhinein nicht. Ja, die (lose auf wahren Geschehnissen basierende) Geschichte zweier Trickbetrüger (Christian Bale, Amy Adams), die von einem aufstrebenden FBI-Agenten (Bradley Cooper) dazu genötigt werden, bestechliche Politiker zu überführen und sich gleichzeitig mit der Mafia anzulegen, ist wunderschön in Szene gesetzt. Die Siebziger wurden dank toller Ausstattung, perfekt schlechtsitzender Frisuren, passender Musik und überragender Kameraarbeit perfekt eingefangen. Und die Darsteller sind in der Tat ausnahmslos gut aufgelegt und über jeden Zweifel erhaben. Insbesondere Christian Bale und Bradley Cooper dürften dank teils urkomischer Szenen auch länger in positiver Erinnerung bleiben. Doch was nützt mir all dies, wenn sowohl die Figuren als auch die an sich interessante Geschichte von „American Hustle“ es nicht mal ansatzweise verstehen, mein Interesse zu wecken? Richtig. Gar nichts. Die Figuren sind zwar herrlich skurril, bleiben aber auch komplett oberflächlich. Und das Intrigen- und Verwirrspiel ist so durchschaubar wie banal, lässt trotz kritischer Situationen jegliche Spannung vermissen und hat zudem mit der viel zu langen Laufzeit von knapp 140 Minuten zu kämpfen. 140 Minuten, in denen es zwar viel zu sehen, aber nur wenig zu erzählen gibt. Auch wenn die teils überlangen Dialoge einen anderen Eindruck zu erwecken versuchen. Ganz ehrlich, wäre „American Hustle“ ein Actionfilm, würden ihm die Kritiker mehr Schein als Sein und fehlenden Inhalt vorwerfen. Versteht mich bitte nicht falsch, so ein Film muss nicht zwangsläufig schlecht sein. Er kann sogar ziemlichen Spaß bereiten. Aber für den Film-Olymp ist das zu wenig. Meine Wertung: 6/10

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Irgendwie anders. Irgendwie lustig. Irgendwie ziemlich cool. Der „Guardians Of The Galaxy“-Trailer ist da!

Ich gebe es nur ungerne zu, aber mir persönlich sagen die titelgebenden Guardians Of The Galaxy wenig bis gar nichts. Dennoch habe ich mir darunter, mit Blick auf die übrigen Marvel-Verfilmungen, etwas gänzlich anderes vorgestellt, als das, was nun der Trailer zum Vorschein gebracht hat. Denn dieser sieht nach einer naiv-witzigen und völlig durchgeknallten Science-Fiction-Actionkomödie aus. Sofern der Trailer nicht zu viel verspricht, scheint „Guardians Of The Galaxy“ eine herrlich lockere Alternative zu den ansonsten inzwischen viel zu ernst gewordenen Comicverfilmungen zu werden. Jupp, ich bin davon schwer angetan. [youtube http://www.youtube.com/watch?v=ycOrVOT_0nM]

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Ein kurzes Fazit zu … „47 Ronin“

Als Hollywood ankündigte, die Geschichte der 47 Ronin als Big-Budget-Fantasy-Action-Spektakel und mit Keanu Reeves in der Hauptrolle neu zu verfilmen, wusste ich nicht, was ich davon halten sollte. Nun weiß ich es. Und wünschte, ich wüsste es nicht. Aus der wahren Geschichte der titelgebenden 47 Ronin (herrenlosen Samurai), die gegen den eindeutigen Befehl des Shoguns handeln, um den Tod ihres Herren zu rächen, und damit ihren eigenen Tod in Kauf nehmen, hätte man einen packenden Film um Ehre und Loyalität machen können. Hätte. Herausgekommen ist jedoch ein so emotionsloser wie spannungsarmer und zudem erzählerisch unausgegorener Mix aus Historiendrama und unnötiger CGI-Fantasy, die dem Film mehr schadet, als sie ihm gut tut. Zwar sind die Effekte alles andere als schlecht, doch lenken sie zu sehr von der eigentlichen Geschichte ab und sorgen dafür, dass der Film eher als beliebiges Märchen, denn als tragisches Schicksal tapferer Männer in Erinnerung bleibt. Und dann ist da noch Hauptdarsteller Keanu Reeves, der sich als unerwünschtes Halbblut die Anerkennung der Samurai erkämpfen muss. Auch wenn Reeves mir durchaus sympathisch ist, muss ich zugeben, dass er noch nie für große Schauspielkunst stand. Spötter behaupten gerne, dass Reeves‘ Repertoire aus lediglich zwei Gesichtsausdrücken bestünde. Wer „47 Ronin“ gesehen hat, fragt sich unweigerlich, ob es wirklich so viele sind. Mehr gibt es zu seiner Leistung leider nicht zu sagen. Nein nein, da schaue ich lieber zum wiederholten Male „Last Samurai“ mit Tom Cruise. Und empfehle euch, es mir gleich zu tun. Meine Wertung: 4/10

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Ein kurzes Fazit zu … „Homefront“

Filme mit Jason Statham sind der beste Beweis dafür, dass der Spruch „Kennst du einen, kennst du alle.“ nicht zwingend negativ gemeint sein muss. Denn auch wenn diese Filme nur selten Abwechslung oder gar Überraschungen bieten, so unterhalten sie doch stets auf einem für Actionfilme soliden Grundniveau. So auch „Homefront“, in dem Jason Statham als ehemaliger DEA-Agent mit seiner Tochter einen friedlichen Neubeginn wagen möchte, dabei jedoch mit dem lokalen Drogendealer (James Franco) aneinander gerät, der Statham daraufhin alte Feinde auf den Hals hetzt. Erfreulich an „Homefront“ ist, dass die Figuren nicht ganz so einseitig ausgefallen sind, wie nach den ersten Filmminuten zu befürchten war. An Klischees wird zwar nicht gespart, doch sind die Figuren dennoch interessant genug, um der (dürftigen) Handlung außerhalb der Actionszenen folgen zu wollen. Diese sind gewohnt knackig inszeniert, aber, und das ist weniger erfreulich, nicht ganz so zahlreich und ein wenig unausgewogen verteilt. Langweilig wird der Film dennoch zu keinem Zeitpunkt, was nicht zuletzt dem wie immer sympathischen Jason Statham und den mehr als passablen Nebendarstellern James Franco, Kate Bosworth, Winona Ryder und Clancy Brown zu verdanken ist. Und der (politisch vollkommen unkorrekten) Erkenntnis, dass neunjährige Mädchen, die rotzfreche Mitschüler vermöbeln und dabei Oneliner zum Besten geben, verdammt cool sind! Meine Wertung: 7/10

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Im Heimkino gesehen: I Declare War

Ursprünglich sollte diese Review bereits letzte Woche erscheinen, doch eine erkältungsbedingte Auszeit (nicht selbst verschuldet) und das Retro-Rollenspiel „Legend Of Grimrock“ (sehr wohl selbst verschuldet) haben meinen Zeitplan ordentlich durcheinander gewürfelt. Umso glücklicher bin ich, dass ich diese Zeilen dennoch vor dem Release des Films fertigstellen konnte, damit ihr morgen guten Gewissens den Filmhändler eures Vertrauens aufsuchen könnt … Worum geht’s Wer von einem Schuss getroffen wird, muss bis 10 zählen. Wer von einer Granate getroffen wird, nach Hause gehen. Und das Team, das die gegnerische Flagge in die Hände bekommt, gewinnt. Willkommen im Krieg! Nach der Schule treffen sich mehrere Kinder, um im Wald eine Variante des aus Videospielen bekannten Capture The Flag zu spielen. Dieses Mal verspricht das Spiel besonders spannend zu werden, denn in dem taktisch spielenden Quinn (Aidan Gouveia) hat der bislang ungeschlagene P.K. (Gage Munroe) einen außergewöhnlich cleveren Gegner gefunden. Als der aufbrausende Jamie (Michael Friend) Quinn aus dem Spiel wirft, das Kommando über dessen Team übernimmt und P.K.s besten Freund Paul (Siam Yu) als Geisel nimmt, droht das Spiel jedoch zu eskalieren … Meine Meinung Tja, das kommt davon, wenn man seine Kinder ständig dazu drängt, nicht nur am Computer, sondern auch mal an der frischen Luft zu spielen. Mit Stöcken, Farbbomben und der eigenen Phantasie bewaffnet, lassen die Kinder derselbigen freien Lauf und verwandeln einen beschaulichen Wald in einen Kriegsschauplatz. Aus Stöcken werden Gewehre und Panzerfäuste, aus Farbbomben tödliche Granaten und aus Klassenkameraden erbitterte Feinde. Ja, es ist nur ein Spiel. Aber in der Phantasie der Kinder wird aus dem Spiel tödlicher Ernst. Da Regisseur Jason Lapeyre in den Gefechten realistisch aussehende Waffenmodelle sowie die dazu passende Klangkulisse und Pyrotechnik einsetzt, fühlt man sich auch als Zuschauer recht bald in einen echten Kriegsfilm versetzt, der zwar größtenteils ohne Blut auskommt (glücklicherweise!), inhaltlich aber durchaus an die großen Vorbilder erinnert. Und so dreht sich auch bei „I Declare War“ letztlich alles um Freundschaft, Vertrauen, Verrat, Ehre, Moral und um die spannende Frage, welchen Charakter ein Mensch in Extremsituationen offenbart. Demzufolge setzt Jason Lapeyre weniger auf Action und stärker auf die Charaktere und deren Beziehung zueinander. Wie in der Welt der Erwachsenen gibt es auch hier Anführer, Verräter und Mitläufer, von denen glücklicherweise keiner zum reinen Helden oder puren Schurken stilisiert wird. Selbst die scheinbaren Sympathieträger offenbaren mit zunehmender Laufzeit eklatante Charakterschwächen, so wie die vermeintlichen Arschlochkinder immer mal wieder Sympathiepunkte sammeln. Die Bedeutung von Freundschaft, das Verlangen nach Freundschaft sowie das Ausnutzen dieses Verlangens werden ebenso thematisiert wie die erste Liebe, Eifersucht und die Frage, ob der Glaube einem im Leben wirklich weiterhilft. Dass dies mit pubertären Figuren funktioniert und der Film nicht zur unfreiwillig komischen Angelegenheit gerät, ist den gelungenen Dialogen und insbesondere den zwar größtenteils unbekannten, aber toll spielenden Jungdarstellern zu verdanken, die mich allesamt äußerst positiv überrascht haben. Wie so oft bei Filmen mit Kindern, lässt sich jedoch auch bei „I Declare War“ nicht leugnen, dass die Figuren stellenweise etwas zu erwachsen und berechnend agieren. Und dass dem Film im letzten Drittel ein wenig die Puste auszugehen droht, bleibt ebenfalls als schaler Beigeschmack in Erinnerung. Dennoch ist Regisseur Jason Lapeyre ein außergewöhnlicher Film gelungen, der seine Fans hoffentlich finden wird. Verdient hätte er es allemal. Mein Fazit Ungewöhnliche Mischung aus Jugenddrama und Kriegsfilm, die mit interessanten Figuren, gelungenen Dialogen und tollen Darstellern überzeugt. Meine Wertung: 8/10

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Bitte nicht im Kino anschauen: „Die Pute von Panem – The Starving Games“

Oder besser noch: Gar nicht anschauen. Nicht im Kino. Nicht zu Hause. Auch nicht als illegal heruntergeladene Kopie. Nicht mal auf der Toilette, um 83 Minuten Verstopfung zu überbrücken. Seht euch den Film einfach nicht an. Nie. Denn eure Lebenszeit ist kostbar. Dieser Film ist es nicht. Jason Friedberg und Aaron Seltzer, die unter anderem bereits bei „Meine Frau, die Spartaner und ich“ und „Beilight – Biss zum Abendbrot“ bislang bei jedem ihrer Filme komplett versagt haben, beweisen mit „Die Pute von Panem – The Starving Games“ eindrucksvoll, dass sie nichts, aber wirklich gar nichts dazugelernt haben. Wie immer werden die Szenen bekannter Filme sinn- und lustlos abgespult und mit den typischen, sich ständig wiederholenden Einzeller-Pointen und Pipikacka-Witzen ins vermeintlich Lächerliche gezogen. Und wenn gar nichts mehr geht, dürfen ein paar Cheerleader mit spitzen Brustwarzen durchs Bild tanzen. Wat hebbt wi lacht! Einen halben Gnadenpunkt bekommt dieses Machwerk für Hauptdarstellerin Maiara Walsh, die immerhin recht hübsch anzusehen ist. Und einen weiteren für den einzig gelungen Witz des Films, einen Chuck-Norris-Spruch. Damit ihr jetzt nicht doch noch neugierig ins Kino rennt: Chuck Norris braucht keine coolen Sprüche. Die coolen Sprüche brauchen Chuck Norris. Und jetzt denkt mal darüber nach, wie der Rest des Films sein muss, wenn dieser Spruch die einzig lustige Szene des Films darstellt … Meine Wertung: 2/10

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„I Declare War“-Trailer: Wenn aus einem Spiel scheinbar blutiger Ernst wird

Was passiert, wenn Kinder sich zum Krieg spielen treffen und erst die Fantasie und später dann die Hemmungen mit ihnen durchgehen? Der „I Declare War“-Trailer deutet eine Antwort an – und sieht dabei verdammt interessant aus! Der Film liegt bereits neben meinem Fernseher. Mit einer Review dürft ihr voraussichtlich nächste Woche rechnen … [youtube http://youtu.be/gJzInvqLnow]

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