Seit er Cap(tain America) vor knapp zwei Jahren in Berlin geholfen hat, steht Scott (Paul Rudd) unter Hausarrest. Da er bei seiner Hilfe Hanks (Michael Douglas) Anzug nutzte, befinden sich dieser und Hope (Evangeline Lilly) seitdem auf der Flucht vor dem FBI, was Scott sichtlich schwer belastet. Noch zwei Tage trennen ihn von der Freiheit, als Scott plötzlich von Hanks Frau Janet (Michelle Pfeiffer) träumt, die vor Jahren im subatomaren Raum verschwand – und wider Erwarten noch zu leben scheint …

Zeitlich vor dem düsteren „Avengers: Infinity War“ angesiedelt, bleibt „Ant-Man and the Wasp“ dem lockeren Ton und der verspielten Inszenierung seines Vorgängers treu und schafft es sogar, diesen leicht zu übertreffen. Während der Humor bei „Ant-Man“ noch etwas bemüht wirkte und sich der Film zudem die eine oder andere Länge erlaubte, haben die Macher bei der Fortsetzung dazugelernt und endgültig die richtige Mischung aus absurdem Witz, persönlicher Tragik und knalliger Comic-Action gefunden. Die Figuren sind sympathisch wie eh und je und die Action unterhält abermals ohne zu erschlagen, während Michael Peña als Sidekick erneut den heimlichen Star des Films darstellt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer den Vorgänger mochte, wird auch „Ant-Man and the Wasp“ mögen. Ach ja, ich hätte dann jetzt übrigens gerne einen Wasp-Solofilm mit Evangeline Lilly!

Meine Wertung: 8/10

Kleiner Tipp: Da der Film größtenteils eine unabhängige Geschichte erzählt, lässt er sich zwar auch schauen, ohne vorher „Infinity War“ gesehen zu haben, doch sollte das Kino beim Einsetzen des Abspanns dann recht zügig verlassen werden … 😉

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