Die junge Nomi (Elizabeth Berkley) reist nach Las Vegas und tanzt bzw. schläft sich hoch – von der einfachen Stripperin zum gefragten Showgirl. Ende der Geschichte.
In „Scream 2“ beantwortet Filmfreak Randy die Frage nach seinem Lieblingshorrorfilm mit „Showgirls. Wirklich beängstigend!“. Und jetzt weiß ich endlich auch, was er damit meint. Denn auch wenn „Showgirls“ kein Horrorfilm ist, gruselig ist er definitiv.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Darsteller, allen voran Elizabeth Berkley und Kyle WTF? MacLachlan, spielen, als stünden sie unter Drogen. Unter schlechten Drogen. Unter extrem schlechten Drogen. Eine Story ist praktisch nicht vorhanden – und falls doch mal so etwas wie eine Handlung durchschimmert, ist diese schlicht dämlich und nur selten nachvollziehbar. Der Film besteht praktisch nur aus Provokationen, Arschlöchern (im charakterlichen Sinn), schlechten Dialogen, unfreiwillig komischen Sexszenen (der Pool, DER POOL!) und Brüsten. Zugegeben, aus vielen und sehr schönen Brüsten. Das ist allerdings, und war es auch schon in der Zeit vor YouPorn, für einen unterhaltsamen oder gar interessanten Film schlicht nicht genug. Zumindest nicht für diejenigen unter uns, die ihre Pubertät bereits hinter sich haben.
Erschreckend, was für einen Unfug Paul Verhoeven und Joe Eszterhas da zusammengezimmert haben …
Meine Wertung: 2/10
Kurz abgehakt: „Showgirls“ (1995)
Die junge Nomi (Elizabeth Berkley) reist nach Las Vegas und tanzt bzw. schläft sich hoch – von der einfachen Stripperin zum gefragten Showgirl. Ende der Geschichte.
In „Scream 2“ beantwortet Filmfreak Randy die Frage nach seinem Lieblingshorrorfilm mit „Showgirls. Wirklich beängstigend!“. Und jetzt weiß ich endlich auch, was er damit meint. Denn auch wenn „Showgirls“ kein Horrorfilm ist, gruselig ist er definitiv.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Darsteller, allen voran Elizabeth Berkley und Kyle WTF? MacLachlan, spielen, als stünden sie unter Drogen. Unter schlechten Drogen. Unter extrem schlechten Drogen. Eine Story ist praktisch nicht vorhanden – und falls doch mal so etwas wie eine Handlung durchschimmert, ist diese schlicht dämlich und nur selten nachvollziehbar. Der Film besteht praktisch nur aus Provokationen, Arschlöchern (im charakterlichen Sinn), schlechten Dialogen, unfreiwillig komischen Sexszenen (der Pool, DER POOL!) und Brüsten. Zugegeben, aus vielen und sehr schönen Brüsten. Das ist allerdings, und war es auch schon in der Zeit vor YouPorn, für einen unterhaltsamen oder gar interessanten Film schlicht nicht genug. Zumindest nicht für diejenigen unter uns, die ihre Pubertät bereits hinter sich haben.
Erschreckend, was für einen Unfug Paul Verhoeven und Joe Eszterhas da zusammengezimmert haben …
Meine Wertung: 2/10
Immer wieder ruft ein Unbekannter bei der Babysitterin Jill (Carol Kane) an und fragt sie, ob sie nach den Kindern gesehen habe. Jill alarmiert die Polizei, doch als diese herausfindet, dass die Anrufe aus demselben Haus kommen, ist es bereits zu spät. Zwar erscheint die Polizei gerade noch rechtzeitig, um Jill vor dem Angriff des Psychopathen zu retten und ihn festzunehmen, doch die Kinder sind bereits tot. Sieben Jahre später kann Curt (Tony Beckley) aus des psychiatrischen Anstalt fliehen – und dann klingelt bei Jill, inzwischen selbst Mutter, wieder das Telefon …
Der auch unter dem Originaltitel „When a Stranger Calls“ bekannte „Das Grauen kommt um Zehn“ ist definitiv ein merkwürdiger Zwitter von einem Film. So ist er in den ersten 20 und den letzten 15 Minuten ein extrem spannender Thriller und gehört in diesen Minuten definitiv zu dem Fesselndsten, was ich bislang aus dieser Zeit gesehen habe. In der Stunde dazwischen hingegen ist der Film ein behäbiges, schon beinahe analytisches Psychogramm eines sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlenden Mörders und seines Jägers. Leider wollen diese beiden Geschichten nicht wirklich ineinandergreifen, so dass „Das Grauen kommt um Zehn“ zwar definitiv ein ambitionierter Film ist, mich als Gesamtwerk trotz interessanter Ansätze und guter Darsteller jedoch weder als Thriller noch als Drama überzeugen konnte.
Ich geb’s nur ungern zu, aber das 2006er-Remake hat mir mit seiner schnörkellosen Art deutlich besser gefallen.
Meine Wertung: 5/10
Als ich Anfang des Monats
Auf der Suche nach einer seltenen Tigerart streifen die vier Freunde Nina (Mirrah Foulkes), Matt (Leigh Whannell), Jack (Nathan Phillips) und Rebecca (Melanie Vallejo) durch die Tasmanische Wildnis. Dabei geraten sie in die Fänge inzestuöser Kannibalen, die nicht nur auf der Suche nach Nahrung sind, sondern auch frisches Blut benötigen, um ihre Fortpflanzung zu sichern …
Ach, was soll ich schreiben … 50 Minuten lang passiert einfach mal gar nichts, dann wird die Geschichte dumm, dümmer und, nun ja, noch dümmer. Als wäre dies nicht schon Grund genug, sich diesen Film unter keinen Umständen anzuschauen, gibt’s als „Helden“ vier unsympathische bis einfach nur unfassbar nervige Figuren, die gleichzeitig so blass und belanglos sind, dass man ihnen nicht mal beim Sterben zuschauen möchte. Und als Bonus gibt’s speziell für die deutschen Zuschauer noch eine Synchronisation, die so miserabel ist, dass sich dafür sogar ein Pornofilm schämen würde.
Ne ne, Leute, bei aller Liebe für Backwood-Slasher: Das war mal so gar nix.
Meine Wertung: 2/10
Mit dem oberflächlichen Gehabe ihrer Mitmenschen kann die junge Edith (Mia Wasikowska) nur wenig anfangen, weswegen sie ihre Zeit lieber mit dem Schreiben von Gruselgeschichten verbringt. Doch dann lernt die in Liebesdingen unerfahrene Edith den charmanten Lord Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Nach dem mysteriösen Tod ihres misstrauischen Vaters heiratet Edith Lord Sharpe und zieht zu ihm und seiner Schwester Lucille (Jessica Chastain). Doch bereits in der ersten Nacht auf dem Anwesen erscheinen Edith blutrote Geister, die sie vor diesem Ort warnen …
Zugegeben, originell geht anders. Echte Überraschungen hat die Geschichte leider nicht zu bieten, so dass aufmerksame Zuschauer recht schnell wissen bzw. zumindest erahnen können, worauf das Geschehen hinausläuft. Aber was soll’s, denn Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston spielen grandios – und optisch ist „Crimson Peak“ schlicht eine Wucht. Nicht nur die umwerfende Kulisse, auch die am Computer entstandenen Geister sehen auf ihre ganz spezielle Art fantastisch aus. Einen echten Horrorfilm solltet ihr allerdings nicht erwarten, sondern eher eine extrem stilvolle Mischung aus Mysterythriller, Drama und Romanze, die mit übernatürlichen Elementen verfeinert wurde. Was soll ich sonst noch schreiben, außer: Mir hat’s gefallen!
Meine Wertung: 7/10
Zwar hat Superman (Henry Cavill) den Kampf gegen Doomsday nicht überlebt, doch konnte Batman (Ben Affleck) durch die Ereignisse neue Hoffnung schöpfen. Um auf weitere Bedrohungen vorbereitet zu sein, versuchen er und Wonder Woman (Gal Gadot) die Meta-Wesen Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa) und Cyborg (Ray Fisher) davon zu überzeugen, sich ihnen anzuschließen. Da taucht der mächtige Steppenwolf (Ciarán Hinds) auf und droht damit, die Erde zu vernichten …
Schön, dass Batman neue Hoffnung gefunden hat – ich habe sie so langsam aufgegeben. „Man of Steel“ war gerade noch so erträglich,
Nach einer wilden Party wacht Studentin Tree (Jessica Rothe) mit Erinnerungslücken und einem fiesen Kater in einer fremden Studentenwohnung auf. Für viele von uns bereits ein Albtraum, doch für Tree kommt es noch schlimmer: Abends wird sie auf dem Weg zur nächsten Party von einem Unbekannten ermordet – und wacht erneut mit einem Kater in der Studentenwohnung auf. Was Tree anfänglich für ein Déjà-vu hält, entpuppt sich schnell als Zeitschleife, die jeden Abend mit ihrer Ermordung endet …
„Scream“ trifft auf „Und täglich grüßt das Murmeltier“ – besser lässt sich „Happy Deathday“ nicht zusammenfassen. Klar, an seine großen Vorbilder reicht der Film nicht heran, doch hat Regisseur Christopher Landon („Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse“) das mörderische Treiben so charmant inszeniert, dass „Happy Deathday“ dennoch unheimlich viel Spaß macht. Die Slasher-Komödie, wobei die Betonung definitiv auf Komödie liegt, ist flott erzählt, der Humor passt auch und die Identität des Killers bleibt bis zum Ende hin offen. Dass das Geschehen erwartungsgemäß auf ein Happy End hinausläuft und sich die anfänglich zickig-arrogante Tree im Laufe der Geschichte zur einer sympathischen Frau entwickelt, mag einfallslos sein, passt aber perfekt zu diesem durch und durch sympathischen Film.
Gut, der Humor hätte gerne ein bisschen schwärzer ausfallen dürfen. Und ja, ein wenig (mehr) Blut hätte dem Film auch nicht geschadet. Aber hey, letztlich habe ich mich auch so wunderbar unterhalten gefühlt und hatte nach dem Kinobesuch richtig gute Laune – und das muss ein Film auch erst mal schaffen!
Meine Wertung: 7/10
Laura (Belén Rueda) und Carlos (Fernando Cayo) kaufen ein ehemaliges Waisenhaus, in dem Laura als Kind selbst aufgewachsen ist. Kurz nach dem Einzug verschwindet ihr Sohn Simón (Roger Príncep) spurlos. Während die Suche nach ihm erfolglos verläuft, beginnt die verzweifelte Laura sich zu fragen, ob Simóns Verschwinden mit den unsichtbaren Kindern in Verbindung stehen könnte, die Simón kurz vorher kennengelernt haben will …
*schnief* „Das Waisenhaus“ ist ein ebenso ruhig inszeniertes wie einfühlsam erzähltes Gruselmärchen, dessen Auflösung mir tatsächlich Tränen in die Augen trieb. Zwar ist die Handlung nicht unbedingt innovativ und benötigt zudem etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen, doch lässt man sich als Zuschauer erst mal auf die Geschichte und die Figuren mit all ihren Facetten ein, wird man auch entsprechend belohnt. Regisseur J.A. Bayona versteht es nicht nur, das Geschehen in teils wunderschöne Bilder zu verpacken, sondern schafft es auch, trotz all der Tragik noch so etwas wie Hoffnung zu vermitteln. Toll!
Meine Wertung: 8/10