Kurz abgehakt: „Crimson Peak“ (2015)

10. Januar 2018 | Filmtagebuch | 4 Kommentare

Mit dem oberflächlichen Gehabe ihrer Mitmenschen kann die junge Edith (Mia Wasikowska) nur wenig anfangen, weswegen sie ihre Zeit lieber mit dem Schreiben von Gruselgeschichten verbringt. Doch dann lernt die in Liebesdingen unerfahrene Edith den charmanten Lord Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Nach dem mysteriösen Tod ihres misstrauischen Vaters heiratet Edith Lord Sharpe und zieht zu ihm und seiner Schwester Lucille (Jessica Chastain). Doch bereits in der ersten Nacht auf dem Anwesen erscheinen Edith blutrote Geister, die sie vor diesem Ort warnen …

Zugegeben, originell geht anders. Echte Überraschungen hat die Geschichte leider nicht zu bieten, so dass aufmerksame Zuschauer recht schnell wissen bzw. zumindest erahnen können, worauf das Geschehen hinausläuft. Aber was soll’s, denn Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston spielen grandios – und optisch ist „Crimson Peak“ schlicht eine Wucht. Nicht nur die umwerfende Kulisse, auch die am Computer entstandenen Geister sehen auf ihre ganz spezielle Art fantastisch aus. Einen echten Horrorfilm solltet ihr allerdings nicht erwarten, sondern eher eine extrem stilvolle Mischung aus Mysterythriller, Drama und Romanze, die mit übernatürlichen Elementen verfeinert wurde. Was soll ich sonst noch schreiben, außer: Mir hat’s gefallen!

Meine Wertung: 7/10

4 Kommentare

  1. Optisch hat er mich auch komplett überzeugt, aber inhaltlich fand ich ihn dann doch so schwach auf der Brust, dass bei mir nur 6 Punkte rausgesprungen sind.

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    • 6 Punkte, 7 Punkte, 7.5 Punkte – insgesamt sind wir drei ja nah beieinander. Und das sogar mit ähnlicher Begründung. Dass sich unser Filmgeschmack ähnelt, lässt sich wohl nicht länger leugnen. 😉

    • Ich bin bei allem bei dir – nur, dass die Geister wenig mit der Handlung zu tun haben, das würde ich so nicht unterschreiben. Ein wenig erinnert mich „Crimson Peak“ diesbezüglich an „Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt“, in dem es auch um irdische Verbrechen geht, die durch die Hinweise und Warnungen von Geistern aufgedeckt werden. Ohne das Paranormale würden beide Geschichten nicht funktionieren.

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